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„Tor zur Stadt“: Arbeitsgespräch mit dem Minister

Der neue Busbahnhof wird gegenüber des Bahnhofs entstehen – dies ist eines der Ergebnisse eines hochrangigen Arbeitsgesprächs, das sich am Montag mit dem „Tor zur Stadt“ beschäftigte. Anwesend waren der Thüringer Verkehrsminister Andreas Trautvetter sowie Abteilungsleiter aus seinem Ministerium, Heinrich Becker, der Investor in der Bahnhofstraße, die Landesentwicklungsgesellschaft als Projektsteuerer sowie Oberbürgermeister Matthias Doht und Baudezernentin Gisela Rexrodt sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung.

Drei Themen standen im Zentrum der Runde:

Der neue Busbahnhof: Untersuchungen haben ergeben, dass nur auf dem Gelände gegenüber des Bahnhofs alle Voraussetzungen für den neuen Busbahnhof gegeben sind. Deshalb fiel die Entscheidung der Fachleute nun für diesen Standort. Auch mit der KVG sind die Eckdaten dieses Standortes abgestimmt.

Die Bundesstraße B19 im Bereich des Pflugensberges wird umverlegt. Für den genauen Verlauf der neuen B19 gibt es ein Planfeststellungsverfahren, das noch 2008 abgeschlossen werden soll. Danach herrscht Baurecht.
Gebaut wird die neue Straße von der Stadt. Sie wird dann zur Bundesstraße aufgestuft. So können städtische Interessen bei der Straßenbaumaßnahme besser Berücksichtigung finden. Die Kosten für die neue B19 im Bereich der Bahnhofsvorstadt teilen sich Bund, Land und Stadt. Dabei gibt der Bund soviel, wie die Sanierung der bestehenden B19 im Verlauf der Bahnhofstraße kosten würde. Die Stadt trägt den Rest der Kosten und kann dafür mit 75 Prozent Fördermitteln vom Land rechnen.

Der Investor in der Bahnhofstraße kann, wenn er das Gelände baureif macht, die Trasse der neuen B19 einbeziehen. Für die Erschließung der künftigen Straßengrundstücke werden vorbereitende Maßnahmen durchgeführt und diese später in die Förderung einbezogen.

Mit diesen Festlegungen können die Arbeiten an dem Großprojekt „Tor zur Stadt“ weitergehen. Derzeit läuft dort noch immer die Dekontaminierung.

Bebauungsplan liegt noch bis zum 16. Januar öffentlich aus
Für das „Tor zur Stadt“ liegt außerdem seit Anfang Dezember der Entwurf für einen Bebauungsplan öffentlich in der Stadtverwaltung aus. Noch bis zum 16. Januar 2008 haben alle Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich über die Planentwürfe zu informieren sowie Hinweise, Anregungen und Änderungsvorschläge dazu schriftlich einzureichen.
Mit dem Entwurf des Bebauungsplanes „Tor zur Stadt“ sind auch der dazugehörige integrierte Grünordnungsplan einschließlich Begründung und Umweltbericht öffentlich ausgelegt. Dazu gehören auch die Baugrunduntersuchungen (inklusive Altlasten), und umweltbezogene Aussagen zum Planfeststellungsverfahren für den künftigen Verlauf der Bundesstraße B19 innerhalb Eisenachs.
Eingesehen werden können die Unterlagen in der Stadtverwaltung der Stadt Eisenach, Markt 22, II. Etage, während folgender Sprechzeiten: montags, dienstags und mittwochs – 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr; donnerstags 8 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie freitags 8 bis 12 Uhr.

Das „Tor zur Stadt“ umfasst die Neugestaltung des Areals zwischen Bahnhof und Nikolaitor. Das Gelände wird nach der Sanierung des teilweise verseuchten Bodens bebaut und gewerblich genutzt. Überdies werden der Busbahnhof und die Bundesstraße B 19 verlegt. Die Rahmenbedingungen gibt dabei unter anderem der Bebauungsplan vor.
Auch eine Arbeitsgruppe, zu der unter anderem Architekten, Planer und Vertreter der Bürgerschaft gehören, hat sich mit dem Projekt beschäftigt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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