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Transport radioaktiver Stoffe von Karlsruhe durch Thüringen

Am 16.02.2011 wird voraussichtlich ein Castor-Transport aus Karlsruhe auf dem Weg zum Zwischenlager Lubmin durch den Freistaat Thüringen rollen.

Die Thüringer Polizei ist für die Sicherheit entlang der geplanten Transportstrecke verantwortlich.

Bereits im Vorfeld haben Bürger friedlich gegen den geplanten Transport und gegen Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke demonstriert.
Am vergangenen Sonnabend wurde auf dem Domplatz in Erfurt auch das Stoppen des Zuges spielerisch in Szene gesetzt.

Die Thüringer Polizei respektiert den Willen der Bürger und wird friedliche Proteste, auch in unmittelbarer sicherer Nähe zur Strecke sowie die damit verbundene Berichterstattung der Medien ermöglichen und schützen.

Die sehr spielerische Darstellung der vermeintlichen Möglichkeiten den Zug zu stoppen, und Aufrufe, sich mit Warnwesten, Fahnen und Signallampen an der Strecke zu betätigen, geben aber auch Anlass zur Sorge.

Der Transport erfolgt auf einer stark frequentierten Hauptstrecke. Personen- und Güterzüge passieren die Thüringer Strecken mit hohen Geschwindigkeiten. Der Castortransport wird in den laufenden Bahnverkehr eingegliedert. Jeder Aufenthalt im Gleisbett ist daher lebensgefährlich! Auch der starke Sog, den Züge unmittelbar am Gleiskörper entwickeln, ist lebensgefährlich.

Die Polizei appelliert daher dringend an alle, die ihren Protest gegen den Transport zum Ausdruck bringen wollen:

Betreten Sie nicht die Gleisanlagen!
Verlassen Sie nicht die öffentlichen Wege entlang der Strecke!
Halten Sie die vor Ort festgelegten Sicherheitsbereiche unbedingt ein!

Gefährden Sie nicht sich selbst, die Beamten vor Ort und das Anliegen ihres Protestes durch lebensgefährliche Aktionen.

Wir wollen dass Sie sicher leben!

Rainer Beichler | | Quelle:

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