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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

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Untersuchungen am Karlsplatz gehen weiter

Zur Sanierung der Stützmauer am Nikolaitor erfolgen weitere Untersuchungen. Vom 7. bis zum 11. November ist deshalb der Bereich oberhalb der Stützmauer gesperrt. Neben einer Wurzeluntersuchung an der Rosskastanie wird auch das Fundament des Turmes der Nikolaikirche begutachtet. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Karlsplatzes und den deshalb erforderlichen Baumaßnahmen.

Zum einen wird die Rosskastanie auf ihre Standsicherheit untersucht. Mitarbeiter eines Tiefbauunternehmens werden zwischen Kastanie und Stützwand einen Graben ausschachten, so dass der Baumgutachter Zustand und Verlauf der Hauptwurzeln aufmessen und auswerten kann. Diese Details sind wichtig, um das vorhandene Baumgutachten zu erweitern. Darauf basierend wird die Standsicherheit des Baumes in allen Phasen des Bauzustandes sowie nach Beendigung der Baumaßnahme ermittelt.

In einem zweiten Schritt wird im Bereich des Fundamentes des Turmes der Nikolaikirche ein zirka 30 bis 40 Zentimeter breiter und rund 1,50 Meter tiefer Graben ausgehoben, um die Fundamentlage des Kirchturmes zu beurteilen. Sichergestellt werden muss, dass die Standsicherheit des Turmes der Nikolaikirche im Zuge der Baumaßnahmen nicht beeinflusst wird und es nicht zu Setzungen oder anderweitigen Schäden kommt.

Die Erkundungen haben nicht nur Einfluss auf die Größe und Aussteifung der Baugrube zur Sanierung der Stützwand, sondern bilden auch die Grundlage für die Auswahl eines nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauverfahrens.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Dito.

    • Gisela Rexrodt

      Danke „Jakob“ !Mehr als 1000 Menschen haben eine Petition zum Erhalt der Kastanie unterzeichnet. Warum? Sie sollte gefällt werden, ohne dass ein Gutachten erstellt wurde, und nur, weil man die Verträge zur Sanierung der Stützmauer (teuerste Variante) schon mal zugesagt hatte. Haben diese 1000 Menschen alle „dämliche Kommentare“ abgegeben und waren Besserwisser? Gut dass sie es so getan haben und nicht zur Montagsdemo nach Erfurt fuhren.

  • Jakob

    Es gibt keine „dämlichen“ Kommentare, werter Herr Hofer. Die Meinungsäußerung eines anderen mag abwegig erscheinen. Zu einer zivilisierten Kommunikationskultur gehört es jedoch, die Meinung des Anderen grundsätzlich zu akzeptieren. „Ich respektiere Deine Meinung, aber ich sehe das anders“, wäre eine akzeptable Antwort. Das Abstempeln als „dämlich“ dagegen ist leider ein Beispiel für eine fehlende bis schlechte Kommunikationskultur, hier in Deutschland und im Besonderen hier in Thüringen. Warum sind wir nicht froh, dass die Menschen in einem Forum wie diesem, wo zum Kommentieren ja gerade aufgerufen wird, dass die Menschen ihre Meinung offen äußern? Dann erfahren wir, was der Andere denkt. Und vielleicht geht dann auch der ein oder andere nicht auf den Domplatz, um seine unterdrückte Meinung hinaus zu schreien.

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