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 | Bildquelle: Stadt Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: Stadt Eisenach

Vereinbarung zwischen Jugendamt und Jobcenter

Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jobcenter Eisenach und dem Jugendamt der Stadt haben der Geschäftsführer des Jobcenters, Roland Mahler, und der Dezernent für Soziales, Jugend und Kultur, Ingo Wachtmeister, unterzeichnet.
Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es, die bisher bereits praktizierte Zusammenarbeit für die ganzheitliche Unterstützung der Kunden noch effektiver zu gestalten. Besonders in Fällen, in denen sich Eltern oder allein erziehende Mütter mit ihren Kindern in besonderen Ausnahmesituationen befinden, sollen durch beide Ämter kurze Wege zur Problemlösung gefunden werden.

Die Zusammenarbeit von Jugendamt und Jobcenter war bisher natürlich schon gegeben, wird aber nun durch die schriftliche fixierte Vereinbarung noch intensiver und vor allen Dingen messbar

konstatierte Ingo Wachtmeister.
„Die Mitarbeiter sowohl im Jobcenter als auch im Jugendamt arbeiten an sehr sensiblen Stellen der Gesellschaft, da kann es nur gut sein, wenn wir so eng wie möglich zusammenarbeiten“, erklärt Roland Mahler, Geschäftsführer des Jobcenters. Das soll nun mit der Vereinbarung, in der zahlreichen konkreten Maßnahmen festgelegt sind, vertieft werden, beispielsweise der direkte Austausch durch kollegiale Fallbesprechungen und durch beratende Hinweise auf die Hilfemöglichkeiten des jeweils anderen. Oft können die Mitarbeiter so auf schnellem Wege agieren, um kundenorientiert und effizient bei prekären Situationen oder Problemen der Kunden zu helfen, beispielsweise bei drohendem Wohnungsverlust, bei Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule zum Beruf oder bei Fragen der Leistungsauszahlung.
Im Fokus der intensiveren Zusammenarbeit steht zudem auch die Berufsberatung für Jugendliche und die Ausbildungsvermittlung durch den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Hierzu ist auch die Agentur für Arbeit mit in die Vereinbarung einbezogen.

Die Vereinbarung gilt bis zum Jahresende und wird dann jeweils um ein Jahr verlängert.
Eine Zusammenarbeit und die diesbezügliche Vereinbarung gibt es bereits mit dem Sozialamt der Stadt Eisenach und dem Jobcenter.

Steffen E. | | Quelle:

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  • Gast

    ##“beratende Hinweise auf die Hilfemöglichkeiten des jeweils anderen“##

    Der eine verweist also auf den anderen und der andere auf den einen? Gerade in Notsituationen wäre es besonders fatal, wenn man in eine Verwaltungsdauerschleife geschickt wird, während man die Leistung dringend benötigt. Wirklich hilfreich für Betroffene wäre eine verbindliche Verpflichtung der beteiligten Ämter, sich in angemessener Frist miteinander zu einigen, verbunden mit dem Anspruch des Betroffenen, dass er die Leistung schnell erhält, sei es von dem einen oder dem anderen, idealerweise von dem, bei dem er die Leistung zuerst beantragt hat. Die streitenden Ämter können sich dann hinterher einigen, wer tatsächlich verpflichtet war und sich untereinander ausgleichen.

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