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Verkürzte Bauzeiten bei Straßenerhaltung

Mit einem neuen Fahrbahnbelag konnten in diesem Jahr Teilbereiche der Ebertstraße, Mönchstraße, Kapellenstraße, Heinrich-Zieger-Straße sowie der Straße Am Wartenberg ausgestattet werden. Dabei handelte es sich um Arbeiten zur laufenden Straßenerhaltung und nicht um einen grundhaften Ausbau.

Für diese Arbeiten zur Straßenerhaltung wurde ein spezielles Verfahren angewandt, bei dem dünne Schichten im Kalteinbau aufgetragen werden. Damit werden offene und poröse Oberflächen, Ausbrüche und Verformungen beseitigt und die Griffigkeit der Fahrbahn erhöht. Außerdem hat das neue Verfahren den Vorteil, daß der Belag schnell eingebaut und wieder befahren werden kann. Der Verkehr wird nur geringfügig behindert. Zudem werden so die Fahrbahnen erhalten und die Zeit bis zu einer grundhaften Erneuerung kann verlängert werden.

Dieses Verfahren kann nur angewendet werden, wenn die jeweilige Fahrbahn mehrere Voraussetzungen erfüllt. Dazu gehören eine befestigte Oberfläche sowie eine gewisse Tragfähigkeit. Zu berücksichtigen ist auch, in welchem Umfang Nebenarbeiten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des speziellen Verfahrens zusätzlich erforderlich würden. Das städtische Fachamt prüfte bereits, ob das Verfahren in weiteren Straßen angewandt werden kann. So ergaben Ortsbesichtigungen mit der Fachfirma, daß beispielsweise die Wenickstraße im Südviertel sowie der Meisenweg und der Hangweg im Wohngebiet Hofferbertaue nicht für dieses Verfahren geeignet sind.

Auch künftig sollen Jahr für Jahr weitere Straßen in Eisenach mit diesem Kalteinbau-Verfahren erhalten werden. Voraussetzungen sind jedoch, daß die Straße dafür geeignet ist und die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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