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 | Bildquelle: © Stadt Eisenach

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Bildquelle: © Stadt Eisenach

Vorbereitungen zum Deutschen Wandertag 2017 im Plan

Wichmannpromenade von ThüringenForst und Stadt Eisenach generalsaniert und ihrer Bestimmung übergeben

Nach nur vierwöchiger Bauzeit hat am 17. Juni Staatssekretär Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft die frisch sanierte Wichmannpromenade in Eisenach mit einem Banddurchschnitt freigegeben. Auf Initiative des Forstamtes Marksuhl erfolgte die Sanierung der stark frequentierten Promenade als Hauptverbindungsachse von der Stadt zur Landgrafenschlucht.

Gute Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort
Über dieses Wegestück laufen zahlreiche der 95 Wanderrouten für den Deutschen Wandertag im nächsten Jahr. Staatssekretär Klaus Sühl betonte, dass das Reformationsjubiläum und der Deutsche Wandertag 2017 überregionale Bedeutung haben.

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wird sich weiter dafür einsetzen, dass sich Stadt Eisenach und die Wartburgregion als gute Gastgeber erweisen können.

Oberbürgermeisterin Katja Wolf und der Vorstand der Landesforstanstalt, Volker Gebhardt, betonten die gute Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort.

Über 500 Meter Bitumendecke durch naturbelassenen Forstweg ersetzt
Die Sanierung der Wichmannpromenade war ein Gemeinschaftsprojekt des Forstamtes mit einer Wegelänge von 860 Metern und der Stadt Eisenach mit 340 Meter. Die Kosten betrugen für das Forstamt etwa 40.000 €. Es musste sehr kostenintensiv die brüchige und schadstoffbelastete Bitumendecke abgefräst und entsorgt werden. Im Anschluss wurde eine wassergebundene Schotterschicht eingebaut, die mit feinem Porphyrsand abgedeckt und verdichtet wurde. Zusätzlich wurde eine Sitzgruppe erneuert und Trockenmauern gesetzt. Die Stadt Eisenach beteiligte sich mit etwa 8000 €. Ziel der mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmten Maßnahme war unter anderem, dem Weg wieder den ursprünglichen Charakter als Promenade zu geben.

Als nächstes Projekt saniert das Forstamt den Reuterweg, der die Stadt mit der Wartburg verbindet. Schon im November 2015 waren der Teich und der Wanderweg entlang des Helltals am Fuße der Wartburg saniert, sowie eine Lutherlinde gepflanzt worden.

Die Landesforstanstalt investiert allein für Wegebaumaßnahmen des Deutschen Wandertages in diesem Jahr 200.000 Euro.

Foto: v.l.: Ansgar Papr (Leiter Forstamt Marksuhl), OB Katja Wolf, Staatssekretär Sühl, Hermann von Grebe (Urenkel eines Eisenacher Ehrenbürgers), Volker Gebhardt (ThüringenForst)

Andrea T. | | Quelle: ,

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  • Kahl

    Der Teich im Helltal wurde in der Tat saniert. Nun sieht er aus wie eine Talsperre, kahl und hässlich. Schöner wäre es gewesen, hätte man auch eine landschaftsgärtnerische Fachfirma bei der Sanierung mit einbezogen. Schließlich war das untere Helltal ursprünglich mal als Landschaftspark konzipiert.

    • Stadtbewohner

      Der sieht nur nicht aus wie ein Stausee, der ist auch einer. Und Baumbewuchs auf einem Staudamm durchwurzelt diesen und macht den Staudamm instabil. Das dieser wichtige Sicherheitsaspekt jahrelang vernachlässigt wurde, hat dem Teich zwar zu einem naturnahen Aussehen verholfen, aber ide Sanierung in der jetzigen Form war wohl absolut notwendig. Schön aussehen allein ist manchmal nicht alles.

      • Dicht

        Na gut, das Argument überzeugt. Danke für den Hinweis! Dann freu ich mich künftig beim Spazierengehen, dass jetzt der Hochwasserschutz ordentlich gemacht ist und sehe über den ein oder anderen Kieselstein hinweg. An manchen Stellen wächst ja auch schon wieder Gras über die Sache. Hätt ich aber auch mal nachdenken können:)

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