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Vorstand der neu gegründeten Stiftung „awe“ hat sich konstituiert

Am 4. Juni erhielt die Stiftung „automobile welt eisenach“ (awe) bei einem Festakt im Landtag in Erfurt ihre Gründungsurkunde. Nun konstituierte sich der Gründungsvorstand, zu dem Oberbürgermeister Matthias Doht, Harald Weiß vom Vorstand der Wartburg-Sparkasse und Prof. Dr. Olaf Werner, Direktor des Ernst-Abbe-Instituts für Stiftungswesen in Jena gehören.

Bei der Sitzung im Automobilmuseum war auch der Geschäftsführer der Opel Eisenach GmbH, Michael Lewald. Opel ist – wie auch BMW – im Kuratorium der Stiftung vertreten, zu dem außerdem Vertreter der Vereine „Automobilbaumuseum Eisenach“ und „Freunde des Automobilbaus der Region“ sowie der Leiter des städtischen Kulturamtes, Reinhard Lorenz, gehören. Wolfram Böhnhardt und Michael Stück vom Museumsverein sowie Klaus Reißig von den „Freunden des Automobilbaus“ waren bei Sitzung anwesend.

Neben einigen vorgeschriebenen Formalien besichtigten Vorstand und Kuratoriumsmitglieder auch das Museum im Gebäude O2 sowie den Fundus des Vereins im Gebäude O5 und die Vereinsräume im denkmalgeschützten Haupttor des ehemaligen Automobilwerks.

Ziel der Stiftung „awe“ ist es, die Automobilbaugeschichte in Eisenach zu erforschen und sie auch zu präsentieren. Dazu soll auf Dauer das städtische Museum „automobile welt eisenach“ in die Stiftung übergehen. Sie soll außerdem mit den örtlichen Vereinen eng zusammenarbeiten, die sich der Pflege der Automobilbautradition verschrieben haben.

Die Stiftung verfügt im Moment über ein Kapital von 105000 Euro, das zu großen Teilen von der Wartburgsparkasse bereitgestellt wurde. Um den Stiftungszweck erfüllen zu können, sind aber noch Zustiftungen in erheblichem Maße nötig. Nachdem die Stiftung nun ordnungsgemäß ihre Arbeit aufgenommen hat, hoffen Stadt und Sparkasse darauf, dass sich weitere Enthusiasten finden, die Geld für die Stiftung geben.

Rainer Beichler | | Quelle:

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