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Walderlebnistage – Leistungsschau der Forstwirtschaft

Die erstmals vom Forstamt Marksuhl durchgeführten Walderlebnistage entlang des Rennsteigs, von der Hohen Sonne bis zur Kleinen Fuchswiese, erlebten rund 5000 Besucher. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch», freut sich Forstamtsleiter Ansgar Pape am Sonntagabend. Aus Richtung Eisenach, Ruhla und Mosbach strömten die Gäste in Richtung Hohe Sonne. Auch das Parkproblem hatten die Forstleute gut in Griff, viele wanderten, kamen mit dem Rad oder mit dem Bus.

31 Stationen haben die fleißigen Organisatoren auf rund zwei Kilometern im Wald aufgebaut. Viel Wissenswertes wurde vermittelt und sich dabei ganz auf Familien eingestellt. Kinder und Eltern wurden gemeinsam bei verschiednen Aufgaben angesprochen, so beim Erkennen der Tiere vom Hochsitz aus, beim Baumraten oder beim Basteln mit Holz.
Höhepunkt war die große Familienpflanzaktion. Ziel war es 1000 Bäume auf einer Kyrillfläche zu pflanzen. 620 Bäume wurden durch Baumpaten gepflanzt. Das Ziel 1000 Bäume, wurden dann mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erreicht. Man war so von der Idee begeistert und machte mit. Somit kann sich der Kindertreff in Eisenach-Nord über eine Spende freuen. Initiiert hat diese Aktion der Eisenacher Lionsclub mit Unterstützung des Forstamtes.

An den Stationen gab es Einblicke in die Forstwirtschaft. So stellte ein Lehrling seine Ausbildung zum Forstwirt anschaulich und mit Freude vor. Gezeigt wurde das Bild des Försters und Waldarbeiters. Da gibt es den Wegebau, ein mobiles Sägewerk, Pferde zum Rücken von Holz, die modernen Maschinen wie Harvester und Forwarder. Aber auch über Waldschadensforschung gab es was zu hören und sehen. An der Hohen Sonne gibt es eine Waldmessstation mit Niederschlagsammler, Stammabflussanlage und einer Bodenwasseranlage.
Das Leben der Fledermäuse wurde vorgestellt und man konnte eine Falknerei kennen lernen. Der Naturpark stellt sich vor und der BUND zeigte das Rettungsnetz Wildkatze. Natürlich ging es auch um die Jagd, die Imkerei, den Forstschutz. Für Nordic Walking wurde geworben und ein Kneipp-Becken am Rennsteig eingeweiht. Kunstwerke aus Holz entstanden mit der Motorsäge und vom Holzbildhauer Hardy Raub.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Das Forstamt möchte sich nochmals bei allen Unterstützern und Helfern der Walderlebnistage bedanken.
Bei vielen Besuchern gab es die Bitte, solch eine Veranstaltung regelmäßig zu machen.

Rainer Beichler |

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