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Wartburg im Welterbe-Förderprogramm des Bundes

Der Bund hat im Rahmen der Konjunkturpakete ein Investitionsprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro für die UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgelegt. Am 29. Mai 2009 hat ein von Bundesminister Wolfgang Tiefensee einberufenes Expertengremium die eingegangenen Anträge geprüft und die Fördermittel zugeteilt.

Insgesamt wurden 281 Anträge gestellt. 119 Anträge aus 50 Kommunen wurden als besonders empfehlenswert eingestuft. Darunter befinden sich die Wartburg sowie weitere 11 Welterbestätten in den ostdeutschen Bundesländern.

Für die Wartburg in Eisenach gestaltete sich die Antragstellung zunächst schwierig, weil die Kommune mangels erforderlichen Eigenanteils den Antrag zunächst nicht stellen konnte.

MdB Ernst Kranz suchte zusammen mit Oberbürgermeister Matthias Doht nach Lösungen und klärte die Problematik mit dem Bundesministerium.

«Ich bin froh, dass unsere Bemühungen erfolgreich waren. Die Wartburg ist auf der Förderliste und erhält rund 2 Millionen Euro. «Die Wartburg ist ein wichtiges Kulturdenkmal und vieles ist noch zu tun.»

Nun werden im Bundesbauministerium die Förderbescheide ausgearbeitet. Die Gelder könnten dann bereits Ende Juli fließen.

Weitere 49 Anträge wurden auf die Nachrückerliste gesetzt. 113 Anträge erfüllten die hohen Förderkriterien nicht. Ausgeschlossen bleibt auf jeden Fall das Dresdner Elbtal. Grund ist der voranschreitende Bau der Waldschlösschenbrücke, die die Aberkennung des Weltkulturerbetitels unmittelbar nach sich zieht.

MdB Ernst Kranz unterstützt den OB der Stadt Eisenach Matthias Doht bei seinen Bemühungen die repräsentative Lutherausstellung im Jubiläumsjahr 2017 nach Eisenach zu holen. (Brief vom 25.05.09)
Sein Einsatz betrifft sowohl Berlin, als auch Thüringen selbst.
In einen Brief an Ministerpräsident Althaus fordert er diesen auf in der nächsten Sitzung des Kuratoriums den Vorschlag des wissenschaftlichen Beirates in dieser Frage abzulehnen und eine gemeinsame Thüringer Position aufzubauen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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