Eisenach Online

Werbung
Auf dem Bild: Udo Schilling, 1. Beigeordneter Wartburgkreis, Hans-Joachim Ziegler, Bürgermeister der Stadt Ruhla, Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Denny Jahn, Schulleiter Gymnasium Ruhla. | Bildquelle: © Matthias Kirsten / Landratsamt Wartburgkreis

Beschreibung: Auf dem Bild: Udo Schilling, 1. Beigeordneter Wartburgkreis, Hans-Joachim Ziegler, Bürgermeister der Stadt Ruhla, Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Denny Jahn, Schulleiter Gymnasium Ruhla.
Bildquelle: © Matthias Kirsten / Landratsamt Wartburgkreis

Wartburgkreis erhält Fördermittelbescheid von rund 2,6 Mio. Euro für den Ersatzneubau am Gymnasium Ruhla

Der 22.11.2017 war ein sehr erfreulicher für die Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla und den Wartburgkreis als Schulträger. Der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl übergab für den Ersatzneubau am Gymnasium Ruhla einen Fördermittelbescheid in Höhe von ca. 1,6 Mio. Euro an den Ersten Kreisbeigeordneten Udo Schilling. Die Gesamtkosten des Ersatzneubaus betragen knapp 2,6 Mio. Euro, von denen der Wartburgkreis etwa 1 Mio. als Eigenmittel übernimmt.

Der Standort besteht aus drei Gebäuden, die ein denkmalgeschütztes Ensemble bilden. Beim geplanten Ersatzneubau handelt es sich um das Haus III. Dieses Gebäude war ursprünglich als Gaststätte errichtet worden und erfüllt daher aufgrund seiner Grundrisslösung nur bedingt schulische Anforderungen. Entscheidend für den Ersatzneubau ist allerdings der bauliche Zustand, der bereits 2012 aus statischen und brandschutztechnischen Gründen zu einer Teilschließung geführt hat. Lediglich Erd- und Kellergeschoss sind nutzbar. Zurzeit beherbergt das Haus den Speiseraum, in dem täglich bis zu 250 Schüler das Mittagessen einnehmen und weitere Räume für Archivzwecke. In dem notwendigen Ersatzneubau soll neben dem Speiseraum mit Mensa und Multifunktionsraum mindestens ein weiterer Unterrichtsraum und verschiedene Differenzierungsräume geschaffen werden, die bislang in dem Gesamtgebäudekomplex fehlen. Eine Sanierung des Gebäudes ist aufgrund des insgesamt schlechten Bauzustandes unwirtschaftlich. Der Ersatzneubau verbessert deutlich die Unterrichtsbedingungen am Schulstandort Ruhla. Baubeginn ist mit dem Abriss im zeitigen Frühjahr geplant, Fertigstellung Ende 2019

Staatssekretär Dr. Sühl verwies auf den Sanierungsstau an Schulen, der bundesweit eine Herausforderung sei. Thüringen begegne dem mit dem auf fünf Jahre ausgelegten etwa 150 Mio. Euro schweren Schulinvestitionsprogramm. Er zeigte sich zuversichtlich, dass in Ruhla mit dem geplanten Vorhaben eine gute Investition für die nächsten Jahre erfolge, da am Standort stabile Schülerzahlen zu verzeichnen sind. Udo Schilling dankte dem Kreistag, der mit der Priorisierung des Projektes auf Platz 1 die Weichen für den Ersatzneubau gestellt hat. Sein Dank ging auch an das Lehrerkollegium um Schulleiter Danny Jahn, das mit seinem guten Schulkonzept dafür sorgt, dass Eltern und Schüler sich ganz bewusst für das Albert-Schweitzer-Gymnasium entscheiden. Aktuell besuchen 486 Schüler in 21 Klassen/Kursen das Ruhlaer Gymnasium, darunter ca. 100 Schüler aus den Landkreisen Gotha und Schmalkalden-Meiningen.

Auch Bürgermeister Hans-Joachim Ziegler zeigte sich erfreut über die anstehende Investition in die Infrastruktur seiner Stadt und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Stadt und den Schulen im Erbstromtal.

Andrea T. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

Top