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 | Bildquelle: Stadtverwaltung Eisenach

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Bildquelle: Stadtverwaltung Eisenach

Wartburgschule – Sanierung der Innenräume beginnt

In der ersten Augustwoche beginnt wie geplant im Gebäude der “Wartburgschule” (6. Staatliche Regelschule) in der Wilhelm-Pieck-Straße die Sanierung der Innenräume. Dort waren 2014 in verschiedenen Räumen so hohe Werte von Naphthalin und naphthalinähnlichen Verbindungen gemessen worden, dass das Schulgebäude geräumt werden musste. Die Schule zog im Oktober 2014 in ein Ausweichquartier in der Eisenacher Oststadt.

Die Arbeiten in der Wilhelm-Pieck-Straße wurden gemäß des im Frühjahr vorgestellten Sanierungskonzeptes der Firma Pöyry Deutschland GmbH ausgeschrieben. Demnach werden insgesamt die 52 Räume saniert, in denen sich Schüler oder Lehrer dauerhaft oder über längere Zeit aufhalten. Für die übrigen Sanitär- und Lagerräume sind separate Lüftungen vorgesehen, aber kein Austausch der Fußböden.

Die Sanierungsarbeiten werden getrennt je Gebäudeflügel durchgeführt. Als erstes werden im Schulgebäude nach und nach die zu sanierenden Räume bis auf die bloßen Rohbetonflächen entkernt. Für diese Arbeiten sind rund sechs Wochen veranschlagt. Begonnen wird im Nordflügel des Gebäudes. Die bei den Sanierungsarbeiten anfallenden Abfälle werden fachgerecht entsorgt. Nach dem Entkernen ist eine erneute Messung der Innenraumluft vorgesehen. Anschließend werden bestehende Fugen verschlossen sowie die Fußböden vollständig erneuert, danach die Räume neu gemalert und abschließend nochmals eine Luftmessung im Gebäude vorgenommen.

An der Zeitplanung hat sich nichts geändert. Die Schule in der Wilhelm-Pieck-Straße soll noch in diesem Jahr fertig saniert sein.

Wir wollen, dass ab Januar 2016 wieder in der Wartburgschule unterrichtet werden kann

sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Als Teil des Sanierungskonzeptes wurden bereits im Frühjahr die Außenwände im Kellerbereich gegen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet. Zudem begannen im Juni die Arbeiten am Dach des Schulhauses, das komplett erneuert wird.

Für die Sanierung der Wartburgschule sind derzeit Gesamtkosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Im Haushalt 2014 wurden davon bereits 600.000 Euro bereitgestellt, um mit den ersten Sanierungsmaßnahmen beginnen zu können (Trockenlegung im Kellerbereich und Dachsanierung). Die weiteren für die Sanierung erforderlichen Haushaltsmittel sind im Entwurf des Vermögenshaushaltes 2015 eingeplant.

Alle Informationen zum aktuellen Sachstand sind im Internet nachzulesen: www.eisenach.de – Rubrik “Wartburgschule”. Dort stehen Pressemitteilungen, Elternbriefe und sonstige Hinweise.

Steffen E. | | Quelle:

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  • Christian

    Oh schön viel Folie rein. Na dann: auf ein gesundes Raumklima!
    Ach und ich will ja nicht unken, aber diese Folie sieht mir nicht nach zugelassener Dampfbremsfolie aus und auch das Klebeband ist wohl eher Panzertape aus dem Baumarkt. Mal ganz davon abgesehen dass die das an die Decke kleben??? Was machen die da bitte für 1,9 Mio?

    • besorgter EIsenacher

      Ich frage mich auch, was die dort wieder herumpfuschen. Für 1,9 Millionen kann man schon mal fast eine Schule neu bauen, hilfsweise noch mit den Millionen die vor nicht einmal fünf Jahren in die Sanierung derselben Schule versenkt wurden. Es rächt sich, dass man den völlig verschlissenen Plattenbau seinerzeit nicht abgerissen und eines der teils leer stehenden Schulgebäude mit besserer Bausubstanz (z.B. in ESA-Nord) zur Komplettsanierung als Regelschulstandort vorgesehen hat.

      • Wolfgang

        Oh, hier kommentiert ein Petersberger.
        Dort wurde es nochimmer nicht verschmerzt, dass die Schule dicht gemacht wurde.
        Frage? Wie sollen die Kinder von ESA West nach ESA Ost kommen?

        • besorgter Eisenacher

          Das ist Unsinn. Ich bin kein „Petersberger“ und ein Schülertransfer innerhalb des Stadtgebietes ist ja nun wirklich kein Thema, wie die Wartburgschüler derzeit tagtäglich erleben. Auch wurde die Petersbergschule nicht dichtgemacht sondern musste innerhalb der Oststadt in ein anderes Gebäude umziehen. Das ist auch nochmal was ganz anderes. Dort begann erst der Pfusch als man sie mit dem ungewissen Experiment Gesamtschule zwangsassimiliert hat.

  • Nachdenker

    Oh, die Experten haben gesprochen! Ich denke die Folie soll nur die Decken für anstehende Arbeiten schützen. Was ich mich aber schon seit mehreren Monaten frage: Warum wurde bisher noch nicht bekannt gemacht, ob das für die vor kurzer Zeit erfolgte Sanierung zuständige Architektur/Ingenieurbüro in die Haftung genommen wurde/wird? Hier sind doch ganz offensichtlich massive Planungsfehler bei der Vorbereitung und Durchführung der Sanierung gemacht worden. Also nochmals liebe Verwaltung: Gibt es zu diesem Punkt etwas „Neues“? Weiterhin könnte man auch die Firma haftbar machen, die den Fussbodenbelag verlegt hat. Diese muss den Untergrund für Ihre Bodenbeläge prüfen und bei Zweifel über mögliche gesundheitsgefährdenden Stoffe im Untergrund gegebenenfalls Bedenken anmelden. Warum wird die Öffentlichkeit nicht umfassend informiert? Hier werden hohe finanzielle Beträge (die an anderer Stelle dringend gebraucht würden) für eine Sanierung ausgegeben, für die augenscheinlich möglicherweise eine Versicherung eintreten müsste!

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