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Zahlreiche Hinweise nach Auslegung B-Plan

In der Zeit vom 8. Februar bis zum 11. März war der Bebauungsplan Nr. 6 „Bahnhofsvorstadt“ öffentlich ausgelegt. Während dieser fünf Wochen haben mehrere hundert Personen die Möglichkeit genutzt, sich in der Stadtverwaltung über den B-Plan zu informieren. Viele Besucher haben sich eigenständig ein Bild von den Plänen gemacht, manche sprachen mit den Mitarbeitern der Stadtplanung und sagten ihre Meinung dazu. Bislang sind 48 Stellungnahmen von Bürgern oder Bürgergruppen und von 32 Trägern öffentlicher Belange eingegangen.

Ich freue mich über die hohe Resonanz in der Bevölkerung, sich intensiv mit den Plänen zu beschäftigen. Das bestätigt uns, dass es richtig war, mehrfach zum Thema Einwohnerversammlungen durchzuführen, um die Bürger bestmöglich an diesem Prozess zu beteiligen,

sagte die Oberbürgermeisterin Katja Wolf während der Einwohnerversammlung gestern Abend.

Mit der fachlichen Bewertung der Stellungnahmen wird in der kommenden Woche begonnen. Dabei wird das mit der Planerstellung beauftragte externe Stadtplanungsbüro mitwirken. Jede eingegangene Anmerkung zum Plan wird einzeln auf ihre Relevanz geprüft und ein fachlicher formulierter Vorschlag zum Umgang mit dem vorgetragenen Argument vorgelegt. Aufgrund der vielen Stellungnahmen wird nach dem Abwägungsbeschluss des Stadtrates voraussichtlich eine ganze Reihe von Änderungen des Bebauungsplanes einzuarbeiten sein.

Der Stadtrat wird ausführlich darüber beraten und muss in seinem Abwägungsbeschluss festlegen, in welcher Weise die Hinweise und Anregungen der Bürger und Behörden im B-Plan „Bahnhofsvorstadt“ berücksichtigt werden sollen. Der Abwägungsbeschluss zum B-Plan „Bahnhofsvorstadt“ wird voraussichtlich am 10. Mai auf der Tagesordnung des Stadtrates stehen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Gast

    Wenn das mal keine Bürgerbeteiligung wie aus dem Lehrbuch ist. Gute Arbeit!

  • Christian

    Der „fachlicher formulierter Vorschlag zum Umgang mit dem vorgetragenen Argument“ könnte demnach auch so aussehen: „Unter Inkenntnisnahme der glatten Oberfläche des beschriebenen Holzfaserproduktes wurde der Beschluss zur Behandlung desselbigen verfasst: Durch die fachgerechte Aufschlüsselung des Produktes, in bis zu 3 Millimeter große, längliche Bereiche, technisch unterstützt, ist die optimale Ablagemöglichkeit in einem Ökologie und Nachhaltigkeit fördernden Bio-Wertstoffgefäß gewährleistet.“

  • Felix Berg

    Der Architekt bekommt eine 5, denn der gesamte Komplex gliedert sich nirgends ein. In Eisenach stößt man überall auf Rundbögen in den Fronten, aber im Komplex nur gerade Linien. Jedem Gast der Stadt verbiegen sich da die Augen und der Komplex wird wohl bald einen Spitznamen haben – Bunker. Den gleichen Frevel gab es schon auf dem Karlsplatz. Für eine alte Stadt die mit Tourismus punkten sollte bleibt es eine Bausünde.

  • HUKL

    Nun wird es langsam ernst!

    Obwohl sich außer der bereits
    erledigten Entsorgung der lange Zeit prächtig gewachsenen und
    bewunderten Grünpflanzen in den beiden „Becker“-Löchern noch
    nichts Wesentliches am unweit zum „Nikolaitor“ befindlichen
    Bauplatz „Tor zur Stadt“ verändert hat, wählte am Ende dieser
    erneuten Einwohnerversammlung die OB, Frau Wolf zurecht die richtigen
    Worte, „dass die Luft etwas raus zu sein schien“. Natürlich
    meinte sie in erster Linie dabei die etwas müde gewordenen Leute,
    die nach und nach den Versammlungsort verließen. Um ehrlich zu sein,
    hat man fast nur noch die Meinung, „fangt endlich an zu bauen“!
    Die gegenseitige Lobhudelei, bei allem Verständnis, sollte von der
    Realität damit abgelöst werden, da das sich unverhältnismäßig in
    die Länge ziehende Projekt mit seinen ständigen hartnäckig
    eingelegten Widerständen und Einwendungen vieler Bürger die
    allgemeine Aufmerksamkeit schon langsam wieder etwas absank. Es wird
    sich bald zeigen, wie sich das Kauf- und Erholungsverhältnis unserer
    Bürger und Gäste nach Fertigstellung tatsächlich entwickeln wird.
    Es ist z. B. zu diesem Zeitpunkt aber nach wie vor sehr schwer
    vorauszusagen, wie sich nicht nur die geplanten großzügigen
    Parkplätze im Objekt auf den zu erwartenden finanziellen Verlust
    anderer vorhandener Parkflächen auswirken werden, was auch zu dem
    sicherlich zu erwarteten Rückgang bzw. gar Schließungen bei anderen
    Gewerbeeinrichtungen im Stadtzentrum und am Rande zutreffen würde!

    Die noch zu erledigten Änderungen im
    Objektbereich, wie z.B. eine notwendige aufzuwertende Fassadenansicht
    vom Bahnhofstraßenbereich aus gesehen, Baumbepflanzungen,
    barrierefreie Zugänge vom „Nikolaitor“ aus zum Parkdeck,
    Begrünungen mit Park- und Ruhebänken, kleine Wasserspiele usw.
    werden von den tüchtigen Investoren, Architekten und Planern mit
    Sicherheit noch folgen.

    Für besondere Unterhaltung zu
    Vorschlägen weiterer möglicher Nutzungen, wie eine Stationierung
    kleinerer Fahrradgaragen usw. sorgte besonders der beängstigte
    Hinweis eines Bürger, dass das wahrscheinlich nur in der Kategorie 2
    entstehende Hotel gegenüber dem Hauptbahnhof mit seiner Stadthalle
    vorzugsweise zahlungsschwache Firmen buchen würden, die unmittelbar
    vor der Insolvenz stehen…….Daraufhin hatte ich natürlich
    verständlicherweise meinen klugen Vorschlag, auf dem Parkdeck auch
    eine Bedarfshaltestelle der weltweit bekannten Esel-Station entstehen
    zu lassen, schnell wieder zurückgezogen……

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