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„Zug der Erinnerung“ war zwei Tage in Eisenach

Der „Zug der Erinnerung“ war zwei Tage in der Wartburgstadt. Der Zug stand auf Gleis 2 und wurden von rund 2000 Menschen an beiden Tagen besucht.
Der Zug erinnert an die Verschleppung von Kindern im Nationalsozialismus. Er besteht aus einer Dampflok (P8) und mehreren Ausstellungswagen, in denen Fotos und Briefe der Deportierten gezeigt werden.
Für beide Tage hatten sich Schulklassen für den Besuch des Zuges angekündigt und dies auch rege genutzt.
Am Sonntag übergab der Kunstverein Eisenach ein Buch mit den Namen der deportierten Kinder aus Eisenach und ein Gemälde des Malers Wladimir Belajew an den Verein „Zug der Erinnerung“.
Im Bahnhof sind begleitend zu dem Zug auch Dokumentationen auf Schautafeln zu sehen, die sich mit jüdischem Leben in Eisenach befassen. „Jüdisches Leben in Eisenach“ und „Geschichte der jüdischen Bevölkerung Eisenachs“ sowie „Jüdische Kinder in Eisenach – Marianne Spangenthal“ und „Die Eisenacher Synagoge und ihre Geschichte“ sind die Titel der Dokumentationen.

Das Eisenacher Stadtarchiv war teilweise aktiv an der Gestaltung der Ausstellung des Zuges beteiligt.

Von Eisenach aus fährt der Zug weiter in die Partnerstadt Marburg. Ziel des Zuges ist die Gedenkstätte Auschwitz, wo die bundesweite Fahrt enden soll.

Rainer Beichler |

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