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Zukunft des Willkommenscenter Wartburgkreis sichern

Vor knapp einem Jahr wurde in Bad Salzungen das Willkommenscenter Wartburgkreis (WiWAK) eingerichtet. Es hat sich seitdem zur zentralen Koordinationsstelle der Steuerung von und Hilfe zur Integration im Wartburgkreis entwickelt. Die bisherige Finanzierung des Centers wurde über die Richtlinie des Landes zur Förderung der Thüringer Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen gewährleistet. Diese Richtlinie läuft mit Ende diesen Jahres aus.

Es kommt jetzt darauf an, so Anja Müller, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, dass wir dieses herausragende Beispiel für erfolgreiche Hilfe, Beratung und Kooperation bei den verschiedenen Integrationsprozessen im Landkreis auch über 2017 hinaus erhalten. Der Kreistagsbeigeordneten Nicole Gehret und dem Team um Projektleiter Christian Blum ist es gelungen, mit dem WiWAK eine Netzwerkstruktur zu etablieren, die eine Integration im Wartburgkreis ermöglichte, die auf der einen Seite eine gute Zusammenarbeit aller hier beteiligten Institutionen von Staat über Kommune bis zu Ehrenamt und Wirtschaft ermöglichte und auf der anderen Seite für die anerkannten Flüchtlinge stets direkte und kurze Wege zur Hilfe, Beratung und Teilhabe schuf. Ihnen gilt daher mein großer Dank! Mit dem WiWAK, so Müller weiter, wurde ein dynamisches und nachhaltiges Integrationskonzept geschaffen, welches sich an den Erfordernissen des ländlichen Raumes ausrichtet und gerade hier anerkannten Flüchtlingen eine Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Die Menschen erhalten so eine gute Bleibeperspektive in der Region. Die dafür entwickelten Instrumente und Beratungsstrategien wie zum Beispiel die für alle beteiligten Ämter verbindlichen Integrationskette Wartburgregion oder die Laufkarte für eine gute und vollumfängliche Beratung für anerkannte Flüchtlinge haben Modellcharakter für ganz Thüringen. Die kontinuierlich ansteigenden Beratungszahlen für die ersten zehn Projektmonate, der gute Ausbau der Hilfsmöglichkeiten auch bei spezifischen Problemlagen und die inzwischen sehr enge und gute Zusammenarbeit der einzelnen Ämter auch mit Ehrenamtlern und Firmen zeigen: WiWAK ist ein großes Erfolgsmodell. Diesen Erfolg für den Wartburgkreis wollen wir auch 2018 sicherstellen, so die Abgeordnete Anja Müller. Nicole Gehret und ich haben deswegen gemeinsam mit dem zuständigen Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz intensiv nach Möglichkeiten gesucht, wie die bisherige Förderung fortgesetzt werden kann. Nach den bisherigen Gesprächen zeichnet sich eine positive Lösung ab. Das Ministerium hat zugesagt, hier schnell Lösungen im vorliegenden Haushaltsentwurf 2018/19 zu finden, die Projekten wie dem WiWAK die Fortführung auch in den nächsten Jahren sichert. Es ist dann aber auch wichtige Aufgabe des Landkreises, bei der Absicherung des Projektes zum Beispiel über die Bereitstellung von Büroräumen und anderem mitzuhelfen. In Erfurt werde ich mich in den nächsten Wochen aktiv dafür einsetzen, dass wir in den nächsten Wochen eine schnelle und gute Lösung finden werden, so Müller abschließend. Ich bin auf Grund des bisherigen Erfolges von WiWAK, seiner beispielhaften Funktion über den Wartburgkreis hinaus und der hervorragenden Arbeit der dort beschäftigten Mitarbeiter sehr zuversichtlich, dass es uns gemeinsam gelingen wird, die Zukunft des Willkommenscenters nachhaltig zu sichern.

Andrea T. | | Quelle:

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