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Zusammenarbeit der Kommunen intensivieren

Die demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandlungsprozesse in Eisenach und der Wartburgregion gemeinsam bewältigen, die Region wirtschaftlich, sozial und ökologisch stärken und die regionale Identität fördern – dies sind erste Kernaussagen einer Vorstudie zu einem „Stadt-Umland-Konzept Eisenach/Wartburgregion“.

Für die Bewältigung der stark miteinander verflochtenen Zukunfts-Anforderungen an die Stadt und ihr Umland soll die interkommunale Zusammenarbeit intensiviert werden. Dazu muss zuerst geklärt werden, wie die gemeinsamen und unterschiedlichen Probleme und Interessen angepackt sowie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entwickelt werden können.
Für die konzeptionelle und praktische Weiterentwicklung des Stadt-Umland-Konzeptes werden neben der Bewältigung des demografischen Wandels ebenso die Entwicklung der Wohngebiete sowie Versorgungs- und Dienstleistungsangebote, die Gewerbeentwicklung, eine Kooperationen im Tourismusbereich und eine Abstimmung in puncto soziale Infrastruktur und Verflechtungen im Bildungssektor empfohlen.

Diese Vorstudie wurde im Auftrag der Regionalen Planungsgemeinschaft Südwestthüringen vom Büro IPU-Ingenieurbüro für Planung und Umwelt erarbeitet und Ende Oktober den Vertretern der Stadt Eisenach, den Bürgermeistern der Gemeinden sowie den Vertretern der Regionale Planungsgemeinschaft, des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Medien, des Landesverwaltungsamtes und des Wartburgkreises vorgestellt.

In der Diskussion waren sich die Anwesenden einig, dass die gegenseitigen Informationen und die Abstimmungen zwischen der Stadt Eisenach und den umliegenden Gemeinden verbessert werden sollen. Wie dies konkret aussehen soll und welche Verpflichtungen die sich beteiligenden Kommunen dafür übernehmen müssen, das soll in den nächsten Gesprächen geklärt werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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