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1. Juni: Welterbetag auf der Wartburg

Das Welterbe Wartburg begibt sich am 1. Juni zurück zu seinen Anfängen. Seit 2007 säumt ein öffentlicher Pfad den Fuß der Ringmauer, dessen Entree als mittelalterlicher Burgenbauplatz eingerichtet wurde.
Neben dem „Büro“ des Werkmeisters sind Arbeitsstätten, Hilfsmittel und Werkzeuge aller damals erforderlichen Gewerke zu besichtigen. Der Pfad selbst gestattet den imposanten Blick auf die Baumassen der Wartburg von außen, vermittelt einen bleibenden Eindruck vom Burgenbau auf Bergeshöhen und gibt darüber hinaus freie Aussicht in die ringsum liegende Natur.

Zwischen 10 und 16 Uhr ist das Gelände mit Schauvorführungen von Schmied, Zimmermann und Steinmetz belebt, bei denen auch einmal selbst Hand angelegt werden kann.
In drei Kinderführungen um 11, 12 und 13 Uhr erklären sachkundige Begleiter den vielgestaltigen Baubetrieb, wie man ihn sich vor 800 Jahren vorstellen muss.

Informationen zum Welterbetag:
Auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. wurde am 5. Juni 2005 zum ersten Mal ein UNESCO-Welterbetag in Deutschland ausgerufen.
Ziel des UNESCO-Welterbetages ist es, die deutschen Welterbestätten nicht nur als Orte besonders sorgfältiger Denkmalpflege ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, sondern auch ihre Rolle als Vermittler der UNESCO-Idee zu stärken. Eine besondere Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche. Zum Welterbetag gehört deshalb auch ein museumspädagogisches Programm. Mit altersgerechten Aktionen soll das Interesse der Jugend für das Kulturerbe und den Denkmalschutz geweckt werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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