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Bachgeburtstag zum Sommergewinn

Fast vergessen wurde im Trubel der Sommergewinnsfeierlichkeiten Johann Sebastian Bachs 324. Geburtstag.
Am Sommergewinnstag, 21. März, feierte Eisenach seinen großen Sohn Johann Sebastian Bach. Vor dem Denkmal sangen die Mitglieder der Eisenacher Kurrende und es spielte der Posaunenchor der Ev. Luth. Kirchgemeinde Eisenach. Oberbürgermeister Mattias Doht würdigte das Wirken Bachs, das für Eisenach so bedeutsam sei. «Bach ist Welterbe, Weltkultur und Weltgeschichte», so Doht am Bachdenkmal mit Bezug auf das kulturelle Jahresmotto Eisenachs.
Auch Superintendentin Martina Berlich freute sich über diesen Tag: Bachs Geburtstag, sein Tauftag und dann noch Sommergewinn. «Und wir haben eine neue Bischöfin». Aber sie erinnerte auch an die zeitgleiche Trauerfeier für die Opfer von Winnenden und die aktuelle Krise. «Systemrelevanz» könnte das Unwort des Jahre werden so Berlich. Sie fragte nach der Systemrelevanz, Banker ja, Zeitarbeiter nein? Jeder Mensch sei für sie systemrelevant.
Prof. Dr. Martin Petzoldt, Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft, sprach namens seiner weltweit über 3000 Mitglieder und würdigte Bach.

Eröffnet wurde an diesem Tag die Erweiterung der Bachhausausstellung. Seit Samstag ist die theologische Bibliothek Bachs zu sehen.

Rainer Beichler |

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