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Bachhaus Eisenach erste Adresse nicht nur für Elisabeth-Touristen

Eisenach ist voll von ihnen, den Touristen, die auf den Spuren der heiligen Elisabeth sind. Doch die erste Adresse der Elisabeth-Touristen ist nach der Wartburg das Bachhaus in Eisenach. Dies ergab die Auswertung der Juli-Zahlen für die ElisabethCard, der neuen Kulturkarte in Thüringen.
Die Eintrittskarte der Landesausstellung auf der Wartburg, die «ElisabethCard», berechtigt zum Preis von 8 € bis zum Ende des Folgetages zugleich zum Besuch von über 80 Thüringer Attraktionen. 45 Prozent der inzwischen über 70000 Besucher der Wartburg-Ausstellung nutzen dieses Angebot – weit mehr als gedacht: Kalkuliert hatte die Thüringer Tourismus GmbH nur mit 20 Prozent. Vielleicht überraschend: Erster Anlaufpunkt der Elisabeth-Touristen nach dem Wartburg-Besuch ist das Bachhaus in Eisenach – noch vor dem zweiten Teil der Landesausstellung in der Predigerkirche; danach folgen das Lutherhaus, die automobile welt eisenach und das Goethehaus in Weimar.

Mit 9415 Gästen im Juni und 14003 Besuchern im Juli erzielte das Bachhaus die höchsten Besucherzahlen seit dem Bachjahr 2000. Das Bachhaus war am 17. Mai 2007 nach umfangreicher Sanierung mit komplett neuer Ausstellung neu eröffnet worden. Die Wiedereröffnung des ältesten Bachmuseums war von großem Medienecho begleitet worden – Tagesschau, Tagesthemen und Heute-Journal berichteten, ebenso die überregionale Presse wie die Zeit, die Frankfurter Allgemeiner Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, die Welt, die Frankfurter Rundschau, der Tagesspiegel, die Hamburger Morgenpost oder die Berliner Zeitung.
Der große Erfolg des Museums ist auch ein bisschen selbst gemacht, meint Bachhaus-Geschäftsführer Jörg Hansen – und zeigt sich zuversichtlich: «Im August springen wir auch noch über die Marke aus 2000.» Im damaligen August kamen 10286 Besucher, in diesem August zählte das Bachhaus bereits zur Monatsmitte 8125 Gäste.

Jüngst war das Eisenacher Bachhaus aus Treffpunkt für die Top-Lounge des Erfurter Magazins «Top Thüringen». Das Magazin mit der Hausgeberin Kristin Gräfin von Faber-Castell und Verleger Peter Rüberg konnten Vertreter von Politik und Wirtschaft im Bachhaus begrüßen. Neben vielfältigen Gesprächen und lukullischen Angeboten machten die Gäste auch einen Rundgang durch das Museum. Natürlich gab es auch kleines Konzert für die Gäste. Der Preisträger von Jugend musiziert Florian Schröter begeisterte die Gäste im Musiksaal des Hauses.
Zu später stunde gab es noch eine Feuershow im Garten des Bachhauses.
Den Vorschlag für den Ort der Veranstaltung kam vom Eisenacher BMW-Autohaus Langenhahn.

Rainer Beichler |

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