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Bachhaus: Erfolgreiches 2008 – über 70000 Besucher

70080 Besucher hatte das Bachhaus im vergangenen Jahr, damit war 2008 das drittbeste Jahr des Museums seit dem Bachjahr 2000 und dem Jahr der Neueröffnung 2007. 20 Prozent der Besucher stammten aus dem Ausland. Wesentlichen Anteil an dem Erfolg hatte die Sonderausstellung «Bach im Spiegel der Medizin» mit dem extra in Schottland rekonstruierten neuen Bach-Gesicht.

Meldungen über die Eisenacher Sonderausstellung erschienen in über 400 deutschen Tageszeitungen und im Fernsehen in ARD und ZDF. Daneben berichteten zahlreiche ausländische Medien wie die New York Times, die Washington Post, die L.A. Times, CNN, BBC, La Stampa, Le Figaro – nicht selten auf der Titelseite. «Aufgrund der überwältigenden Resonanz hatten wir uns die Sonderausstellung deutlich mehr kosten lassen, als ursprünglich geplant», verrät Bachhaus-Direktor Dr. Jörg Hansen. Sie wurde nun bis zum 28.2.2009 verlängert.
Auch sonst konnten Besucher im Bachhaus einiges erleben: zwölf öffentliche Konzerte und Vorträge, 35 privat gebuchte Konzerte und 139 Schülerprogramme mit über 3000 Schülern fanden in 2008 statt. Kostenlos waren die Veranstaltungen am Bach-Geburtstag im März sowie der am 13.12.2008 zusammen mit dem KUNST Pavillon veranstaltete Lichtkunstabend. Wie in jedem Jahr ausverkauft: die Weihnachtskonzerte im Bachhaus.
«Wenn es eine Konjunkturschwäche gibt, so ist sie bislang hier nicht angekommen», sagt Hansen. In keinem Jahr seiner 100-jährigen Geschichte habe das Bachhaus so hohe Umsätze in Shop und Café erzielt wie in dem abgelaufenen. Trotz der mit dem Betrieb des Neubaus und der neuen Dauerausstellung verbundenen Mehrkosten, den Sonderausstellungskosten sowie den deutlichen Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst für die inzwischen 20 Bachhaus-Mitarbeiter konnte das Museum damit auch in 2008 seine Kosten zu zwei Dritteln selbst tragen.
Für 2009 rechnet das Bachhaus mit etwa 65000 Besuchern. Highlight wird die am 21. März eröffnende Sonderausstellung «Blut und Geist» zum Schicksal der Musik Bachs und Mendelssohns im Dritten Reich sein.

Rainer Beichler | | Quelle:

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