Eisenach Online

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Foto: © Carola Hölting / Landestheater Eisenach

Balletturaufführung „Re:formation“

Die Reformation ist ein nicht enden wollender Prozess, in dessen Licht der Glaube heute zu sehen ist. Das ‚Re’-formieren, also etwas neu zu formen oder zusammenzusetzten, bildet einen Gegenpol zum starren und festgelegten Dogma.

Die Reformation steht für die Weiterentwicklung und das Leben, das Dogma für Stillstand und Tod. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass jedes Dogma, jede Erstarrung irgendwann untergeht. So gesehen ist die Reformation die große Entscheidung für das Leben in all seiner Vielfalt.
Das Ballett Eisenach nimmt das Publikum in RE:FORMATION mit auf eine musikalische Zeitreise, die ausgehend von den Klängen des Mittelalters über die Werke Johann Sebastian Bachs bis hin zu Kompositionen der Gegenwart führen wird.

In einem vitalen wie sinnlichen Bilderreigen wird der dogmatische Dualismus von Körper und Geist aufgegeben und der reformatorische Gedanke neu belebt.

Foto: © Carola Hölting / Landestheater Eisenach

Dieser Ballettabend von Andris Plucis wird am Samstag, dem 8. April um 19.30 Uhr uraufgeführt werden. Darin hat er Werke von Bach, Telemann, Mendelssohn, Janacek bishin zur 3. Sinfonie von Philip Glass und einer Komposition von Rudolf Hild zu einem vitalen Bilderreigen zum Thema Reformation und Glaube verwoben.

Es tanzt das Eisenacher Ballettensemble begleitet durch die Landeskapelle Eisenach unter der musikalischen Leitung von Andreas Fellner.

Karten sind noch erhältlich.

Karten: Theaterkasse (03691-256 219), Eisenacher Tourist-Information (03691-792 323), www.theater-eisenach.de

Andrea T. | | Quelle:

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