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Foto: © Stadt Eisenach

Bauzaun „Tor zur Stadt“ wird verschönert

Startschuss für Werbebanner-Aktion 2017: Am Bauzaun „Tor zur Stadt“ machen jetzt 31 Werbebanner auf die Großereignisse des Jahres 2017 in Eisenach aufmerksam. 180 Meter lang ist die Werbefläche des Bauzauns, der bis vor kurzem trist und wenig einladend wirkte. Beginnend am Bahnhof und endend in Richtung Karlsplatz sorgen seit heute bunte Werbebanner für Aufmerksamkeit.

Wir machen damit Besucher, Gäste der Stadt und auch die Eisenacher selbst auf unsere Veranstaltungen, Ausstellungen und sonstigen Ereignisse in diesem Jahr neugierig. Weil zum Sommergewinn viele tausende Besucher in unsere Stadt kommen, hängen wir die Banner schon jetzt auf, erklärte Oberbürgermeisterin Katja Wolf vor Ort.

Mit der Aktion am Bauzaun wird jedoch nicht nur Werbung gemacht, sondern auch der eher trist wirkende Zaun verschönert.

Sechs mal 1,5 Meter groß sind die auf LKW-Plane gedruckten und damit wetterfesten Veranstaltungshinweise. Zahlreiche Partner haben dazu beigetragen, dies zu ermöglichen. Allen voran das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Es stellte dem Eisenacher Geschichtsverein als Projektträger Lottomittel in Höhe von 4000 Euro zur Verfügung. Damit konnte die Aktion größtenteils finanziert werden. Ergänzende Finanzierungen bis zum Gesamtkostenrahmen von rund 5.000 Euro kamen von den Eisenacher Versorgungsbetrieben und vom Geschichtsverein selbst. Koordiniert worden ist das Projekt von der Geschäftsstelle 2017 und der Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH (EWT).

Aus touristischer Sicht ist die Werbung gerade am Eingang der Stadt wichtig. Wir sind in der heißen Phase und erhoffen uns von den Bannern mehr Aufmerksamkeit für das Jubiläumsjahr, sagte Heidi Günther, Geschäftsführerin der EWT.‎

Foto: © Stadt Eisenach

Foto 2: von links – Bernd Weißenborn (Sachgebietsleiter Grünflächen/Amt für Tiefbau und Grünflächen), Dr. Reinhold Brunner (Leiter Stabsstelle Lutherdekade), Heidi Günther (Geschäftsführerin Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH), Ralf-Peter Fuchs (Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen) und Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Was ist zu sehen und wer ist beteiligt?
Die Banner, die von den Mitarbeitern des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen bis Freitagmittag aufgehängt werden, zeigen unterschiedliche Motive. Zu den beworbenen Ausstellungen gehören „Text: Luther“ Musik: Bach“ des Eisenacher Bachhauses, „Ketzer, Spalter, Glaubenslehrer“ des Eisenacher Lutherhauses und die Nationale Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ auf der Wartburg. Beworben werden überdies die Ausstellungen „Wanderlust“ und „Aura“, zu sehen im Thüringer Museum/Stadtschloss. Mit dabei ist das Landestheater mit seinem Luthermusical „Luther! Rebell wider Willen“ sowie Werbehinweise auf den 117. Deutschen Wandertag und die Festwoche „Von der Wartburg in die Welt – 500 Jahre Reformation“. Hinzu kommt die Wartburg-Sparkasse mit einem Banner zur Unterstützung des Wandertages und der Reformationsfestwoche. Die ebenfalls beteiligten Sponsoren – sie erhalten ein eigenes Werbebanner am Bauzaun – werden Anfang April anlässlich eines Termins mit Heike Werner (Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) gewürdigt. Die 31 Banner sind von der Firma FaberExposize aus Eisenach hergestellt worden. Der Eigentümer des Bauzaunes – Tor zur Stadt-Investor Michael May – hat der Aktion zugestimmt.

Sie sehen, wie viele unterschiedliche Netzwerkpartner im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten 2017 beteiligt sind, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Ihr Dank gilt allen Beteiligten, auch den Mitarbeitern des Amtes für Tiefbau und Grünflächen. Sie richteten – soweit möglich – den Bauzaun und bauten eine Unterkonstruktion aus Dachlatten für die Werbebanner. Damit hängen die Planen nicht nur gerade sondern sind auch stabil befestigt und trotzen Wind und Wetter.

Titelfoto: Werbebanner Reformationsfestwoche im Mai 2017

Foto: © Stadt Eisenach

Foto 3: von links – Ralf-Peter Fuchs (Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen), Bernd Weißenborn (SachgebietsleiterGrünflächen/Amt für Tiefbau und Grünflächen), Heidi Günther (Geschäftsführerin Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH), Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Bolko Schumann (Leiter Amt für Tiefbau und Grünflächen) und Dr. Reinhold Brunner (Leiter Stabsstelle Lutherdekade)

Andrea T. | | Quelle:

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  • HUKL

    Es rückt überraschend an der
    „Jahrhundert-Baustelle“!

    Die Idee zur optischen Alternative des
    Langzeitobjektes, „Tor zur Stadt“ dürfte für die erwartet
    vielen Gäste aus Nah und Fern zu den Luther-Feierlichkeiten in
    unserer Stadt der absolute touristische Höhepunkt sein! Kaum haben
    sie Bahn oder Bus verlassen, erhalten diese allerdings leider keine Chance,
    sich das gerade (in den Planungen) entstehende Ensemble, bestehend
    aus Hotel, Brunnenanlage, Stadthalle und Einkaufsmarkt, mit
    integrierten Parkplätzen ansehen zu können! Dafür wird jedem
    Besucher, der sich vermutlich aufgrund des hohen Andranges durch die
    „Bannmeile“ vom Bahnhof bis fast zum ehrwürdigen Nikolaitor, dem
    ältesten Stadttor Thüringens, quälen muss und dabei die Bauten auf
    der linken Straßenseite vergeblich sucht, dafür zielgerichtet auf
    die Orte der Feierlichkeiten aufmerksam gemacht.

    Wie im obigen Text zu lesen war, hat
    der rührige Investor May seinem bisherigen optischen
    „Aushängeschild“, nämlich den bereits seit Jahrzehnten still
    und trist ausharrenden Bauzaun, plötzlich erhöhte Aufmerksamkeit
    gewidmet, indem dieser bereits ab sofort als perfekter überlanger
    Wegweiser in Erscheinung treten wird.

    Schade ist nur, dass man für die
    japanische „Hütte“, die das nah platzierte Lutherdenkmal
    zeitweilig umhüllte und für unterschiedliche Aufmerksamkeit sorgte,
    lt. meinem Vorschlag vom 09.12.2016, in diesem Baugelände, das sich
    in ein paar weiteren Jahren, vermutlich mit dem nächsten Investor,
    zu einer „baulichen Perle“ entwickeln könnte, als
    Übergangslösung keinen Platz fand……

  • vigilando ascendimus

    gaaaanz toll! ;-)

    Straßen kaputt, dafür neue Plakate und neue Orstseinganschilder mit „Hochschulstadt“ So ein Schild koste ja jeweils nur 500 €

    p. s. Frau wolf will wohl „Kreisstadt“ nie wieder auf Eisenacher Ortsschilder schreiben lassen?

  • JoDo

    Auch mit kleinen Schritten gelangt man vorwärts.

    • vigilando ascendimus

      Das mit den Plakaten und spruchbändern ist aber schon in der „Zone“ schiefgegangen!

      • JoDo

        Sie meinen, die Besucher werden trotz Plakaten das Bauloch nicht übersehen? Das ist auch gut so. So sehen sie die ganze Wirklichkeit. Wie es vorangeht und wo es noch immer immensen Nachholbedarf gibt.

        • vigilando ascendimus

          Das „Tor zu Stadt“, das Peter Brodhun und Franz Schuster (wer war das nochmal – auch einer der tausend Innenminister seit 27 Jahren in Thüringen – der, der uns die Kreisstadt Salzungen eingebrockt hat) war von Anfang an ein totgeborenes Kind.

          Was dort bereits an unseren Steuern sinnlos verpulvert wurde.

          Es wird ein totgeborenes Kind bleiben!

          Aber es muss endlich Schluss sein damit, dass der ländliche Raum die Furzideen der Möchtegern-Großstädte in Thüringen finanzieren soll!

          • JoDo

            Weshalb Sie wie oft „furzen“, wie Sie es so schön formulieren, bleibt Ihnen selbst überlassen. Das Tor zur Stadt jedenfalls nimmt immer konkretere Formen an – und: Es wird ein schönes „Tor“ werden.

          • vigilando ascendimus

            Wenn Sie schon Luther versuchen zu zitIeren; es heißt „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.“

            und weiter sinngemäß, wenn man DEUTSCH reden will, muss man dem Volk aufs Maul schauen!

            Politisches Weichei-Geschwätz führt uns nicht weiter!

      • Das Gewissen

        Bist doch selbst ein Kind der Zone. Auch als BM musste nicht über alles und jeden spotten. Vergiss Deine Wurzeln nicht! Du solltest dich fragen: „Wer unterstützt mich?“ – Siehe Deine Auftritte in den letzten Sitzungen und Versammlungen.

        • vigilando ascendimus

          Weil ich die Zone erlebt habe, bin ich froh, das wir sie überwunden haben! Und ich werden dafür kämpfen, dass die Zone auch in Thüringen nicht wieder eingeführt wird, egal was irgendwelche unverbesserlichen Kommunisten darüber denken.

          Freiheit statt Sozialismus!

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