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Begegnung mit Offenbachs „Hoffmann“

Das Werk hat Weltkarriere gemacht. Dass man seinen Komponisten – Jacques Offenbach – als Künstler endlich ernstnahm und das bis heute tut, ist einzig und allein das Verdienst seiner «Phantastischen Oper – Hoffmanns Erzählungen».
Es geht um den Dichter Hoffmann, der – unglücklich verliebt in die Sängerin Stella und beflügelt vom Alkohol zum einen, von seiner Muse zum anderen – eine Reihe phantastischer Geschichten rund um das rätselhafte Wesen «Frau» erfindet. Ein Thema voller Abgründe, wie es scheint, wenn nicht die Muse von ferne über Hoffmann wachen und ihn immer wieder vor dem Absturz retten würde.
Wie sich Hoffmann in diesem amoureusen Schlamassel schlägt, das ist ab Samstag, 8. Februar um 19.30 Uhr im Eisenacher Theater zu erleben. Dann geht hier die Premiere von „Hoffmanns Erzählungen“ über die Bühne in einer Interpretation des erstmals in Eisenach inszenierenden Regisseurs Manfred Straube und in Bühnenbild und Kostümen von Peter Heilein. Zahlreiche Mitglieder des Opernensembles schlüpfen in Hoffmanns sagenhafte Figuren: Roland Hartmann spielt die Rollen der vier Bösewichter, Helmut Kleinen die der skurrilen Diener, und als die drei Frauen stehen Susan Möbius-Huß (Olympia), Susanne Beyer (Antonia) und Maida Hundeling/ Larisa Neu (Giulietta) auf der Bühne. Als Muse bzw. Student Niklas leitet Ute Lepetit die Geschicke des Dichters, und dieser selbst wird von Edilberto Regalado Ordonez und Drummond Walker verkörpert. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von GMD Wolfgang Wappler.
Weitere Informationen zu Werk und Inszenierung sowie musikalische Kostproben bietet das Theater im Rahmen einer Matinee an, bei der sich am Sonntag, 2. Februar um 11 Uhr Inszenierungsteam, Dirigent und Sänger den Fragen des Publikums stellen.
Der Eintritt zu dieser Begleitveranstaltung ist frei!

Rainer Beichler | | Quelle:

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