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Bildquelle: Landratsamt

Berufemarkt der Wartburgregion hilft bei Ausbildungssuche

Noch bis zum Freitag können sich Firmen für den diesjährigen Berufemarkt der Wartburgregion, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Kultusministers, Prof. Dr. Jens Goebel, steht, anmelden. Schon über 50 Betriebe haben ihre Teilnahme bestätigt, informierte der Wirtschaftsdezernent des Wartburgkreises, Friedrich Krauser. Krauser hofft, dass möglichst viele Firmen am Samstag, dem 15. März, im Staatlichen Berufsschulzentrum «Am Lindig» in Bad Salzungen (sbbz) die Möglichkeit nutzen, sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. «Die Entwicklung der Schülerzahlen im Landkreis weist darauf hin, dass es vielen Unternehmen schon bald an geeignetem Nachwuchs fehlen wird», begründet der Wirtschaftsdezernent seinen Appell.
Deshalb sei es sehr wichtig, dass die Firmen selbst mit möglichen Bewerbern ins Gespräch kommen. Nach einer statistischen Erhebung der Universität Erfurt rechnet man im Jahr 2012/13 nur noch mit rund 800 Schulabgängern im Landkreis, während es vor einem Jahr noch fast 1800 Jugendliche waren, die die Schule verließen.
Schon in den vergangenen Jahren haben junge Leute ab der 8. Klasse gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern den Berufemarkt intensiv genutzt, um sich ein Bild über die Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Neben Unternehmen aus der Industrie, dem Handwerk und der Dienstleistungsbranche stehen weiterführende Schulen, Berufs- und Studieneinrichtungen wie etwa die Fachhochschule Schmalkalden als Ansprechpartner zur Verfügung.
«Von Treffurt bis Kaltennordheim, aber auch über die Kreisgrenzen hinaus, kommen Jugendliche mit ihren Familien zu uns, weil sie wissen, dass sie zum Berufemarkt der Wartburgregion über so gut wie alle Berufsbilder Informationen erhalten können», so Friedrich Krauser.
Das sei wichtig, damit die jungen Leute tatsächlich den beruflichen Weg für sich herausfinden, der für sie selbst am geeignetsten ist und die Zahl der Ausbildungs-Abbrecher reduziert wird», begründet der Wirtschaftsdezernent den alljährlichen Kraftakt der Netzwerkpartner für Wirtschaftsförderung der Wartburgregion. Sie sind für die Organisation des Berufemarktes verantwortlich.

Rainer Beichler | | Quelle:

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