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Berufseinstiegbegleitung gestartet

Mit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres testen 34 Thüringer Schulen ein neues Modell für einen besseren Start ins Berufsleben.

Aus der Region sind es:
Wartburgschule Eisenach
Geschwister Scholl Schule Eisenach
Pestalozzischule, staatliche Förderschule für Lernbehinderte Eisenach und
Erste Stadtschule, Staatliche Regelschule Bad Salzungen.

«Der Start der Berufseinstiegsbegleitung an 34 Schulen in Thüringen ist ein weiterer Schritt, damit ein optimaler Einstieg in die Berufswelt auch den Jugendlichen gelingt, bei denen wir schon jetzt erkennen, dass sie wahrscheinlich Schwierigkeiten haben werden. Ziel wird sein, unter Einbeziehung aller am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beteiligten Akteure, dass so alle Schulabgänger dauerhaft im Arbeitsmarkt Fuß fassen», erklärt Lutz Mania, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt und Thüringen, den präventiven Ansatz.

«Ob wir von der Berufsorientierung, Berufswahl, Berufswahlvorbereitung, Berufsberatung oder der Berufswegeplanung sprechen, es geht immer um das eine: Jugendlichen den nur selten gerade Weg in die Berufswelt zu ebnen», erklärt Thüringens Kultusminister Bernward Müller als Kooperationspartner in der Berufseinstiegbegleitung.

34 Berufseinstiegsbegleiter werden in den 9. bzw. 10. Klassen bis zu 680 ausgewählte Jugendliche individuell unterstützen, damit sie ihren Schulabschluss erreichen, weiter bei ihrer konkreten Berufswahl vorankommen, einen Ausbildungsplatz finden und letztlich sich in ihrer ersten Zeit im Berufsleben zurecht finden. Konkret suchen sie zum Beispiel gemeinsam mit dem Jugendlichen nach Ursachen für Leistungsschwächen in bestimmten Fächern und helfen bei der Verbesserung der schulischen Leistungen. Sie unterstützen bei der Suche nach dem passenden Traumjob und bei Bewerbungsaktivitäten. Letztlich beraten sie zudem bis sechs Monate nach dem Start der Ausbildung, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen.

Bundesweit erfolgt die Erprobung in 1000 Schulen. Dabei arbeiten die Berufseinstiegsbegleiter intensiv mit den Berufsberatern, der allgemein bildenden Schule, den örtlichen Trägern der Jugendberufshilfe, den regionalen Betrieben, Verbänden, Berufsschulen und sonstigen für die berufliche Integration von Jugendlichen maßgeblichen Einrichtungen zusammen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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