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Bier für Sommergewinn wird gebraut

Am Montag wurde das Sommergewinnsbier für die Kommerschabende und den Festtag gebraut. Erstmal gibt es zum Frühlingsfest ein eigenes Festbier.
Der Sud war vorbereitet und der Kochprozess der Bierwürze stand an. Der Ansatz der Maische erfolgte in traditioneller Brauart.
Aus vier Tonnen Malzschrot, es kommt von den Erfurter Malzwerken, ist die Würzpfanne gefüllt. Die Besonderheit des Sudes ist der höhere Stammwürzegehalt und der Hopfen. Neben Aromahopfen aus der Hallertau, kommt für das Festbier Deutscher Siegelhopfen der Sorte Spalter, der Erzeugnisgemeinschaft des Hopfenanbaugebietes Spalt, zum Einsatz. Das letzte Säckchen dieses Hopfens schütteten die Hopfenkönigin und Tante Frieda in den Sud.
Dieser Siegelhopfen zeichnet sich durch einen verstärkten blumigen Charakter aus. Die blumige Fraktion des Hopfens trage maßgeblich zum gesamten Biergeschmack und – aroma bei, informiert Brauereichef Lothar Fiebig.
Während der 6-wöchigen Lagerung wird der höhere Gehalt an S (+) Linalool für das milde Aroma des Festbieres sorgen.
Das Sommergewinns-Festbier wird es im Fass zu den Kommerschabenden in der Werner-Aßmann-Halle und zum Umzug an den Ausschankwagen der Eisenacher Brauerei geben. 220 Hektoliter werden abgefüllt, dies sind 440 Fässer.

Mitglieder der Sommergewinnszunft verfolgten diesen Arbeitsgang und freuen sich auf ihr Festbier. Seit 1993 versorgt die Eisenacher Brauerei die Kommerschabende mit dem Getränk.

Der letzte Siegelhopfen wird zugesetzt

Rainer Beichler |

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