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Bildungswert der alten Sprachen – Fünf Rahmenthemen für Hausarbeiten im 9. Certamen Thuringiae

Nach der rekordverdächtigen Beteiligung am Thüringer Schülerwettbewerb Alte Sprachen – 9. Certamen Thuringiae – sind die Besten der gymnasialen Oberstufe aufgerufen, eine wissenschaftliche Hausarbeit zu einem von fünf Rahmenthemen anzufertigen. Der Wettbewerb führte in Gera 238 Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 aus 36 Gymnasien ganz Thüringens zusammen. Mit der Hausarbeit können die jungen Autoren im Rahmen eines Kolloquiums am Altertumswissenschaftlichen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena Landessieger im Certamen werden und den traditionellen Hauptpreis, ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, gewinnen. Aber auch die Platzierten erhalten attraktive Preise.

Die fünf Rahmenthemen lassen den hohen Bildungswert der alten Sprachen erkennen, der in Thüringen von Anfang an neben dem eigentlichen Sprachunterricht in den Fächern Latein und Griechisch relevant ist. So heißt der vom Thüringer Altphilologenverband vorgegebene erste Themenkomplex für die Hausarbeiten «Griechen, Römer und die Fremden». Beim zweiten Rahmenthema geht es um Phänomene in Natur und Gesellschaft, wie sie griechische und römische Philosophen gedeutet haben. Bei der dritten Möglichkeit sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit antiker und nachantiker Literatur auseinandersetzen. «Lateinische Literatur in Thüringen» heißt das vierte Rahmenthema, während im fünften Stoffkomplex Rekonstruktion oder Interpretation archäologischer oder kunsthistorischer Befunde den Schwerpunkt der eigenständigen Arbeit bilden sollen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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