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Brennstoffzelle als Antrieb für Motoren, als Spielzeug

Über Neuheiten von der Nürnberger Spielwarenmesse informierte das Thüringer Museum Eisenach vom 20. bis 24. Februar im Rahmen der Sonderausstellung im Verwaltungsgebäude Markt 22 («Rautenkranz»).
Gezeigt wurde ein neues Experimentierset der Firma http://www.eitech.de(«eitech»). Nach dem Einsatz von Solarzellen als Antrieb für Metallbaukästen folgt nun die Brennstoffzelle als Energiegewinnungsart der Zukunft.
Brennstoffzellen sind elektrochemische Energieumwandler. Sie erzeugen Elektrizität direkt durch Verbrennung von Wasserstoff- und zwar schadstofflos und mit hoher Effizienz.
Der erzeugte Strom kann beispielsweise zum Antreiben von Motoren aus verschiedenen Metallbaukästen genutzt werden. In der Ausstellung konnten sich die Besucher die Versuchsanordnung selbst einmal ausprobieren. Über 200 Stunden lieferte die Zelle den Strom für Motoren und Lampen. Junge und ältere Gäste nutzen den Experimentierkasten des Thüringer Unternehmens aus Pfaffenschwende bei Mühlhausen. Auf der Messe in Nürnberg hatte «eitch» eine große Nachfrage zu dieser Technologie zu verzeichnen.
Große Automobilkonzern arbeiten ebenfalls fieberhaft an dieser Technologie, um Autos damit bewegen zu können. Gegenwärtig sei die Sicherheit der Behälter (Tanks) noch nicht gegeben und die Anlagen noch zu groß.
Die Ausstellung «Von Schraubendrehern und Lochblechstreifen» war von Dezember bis in diese Woche zu sehen. Weit über 1000 Besucher kamen in den Raum 13 im «Rautenkranz» 35 Gruppen meldeten sich dafür an. Alle äußerten sich positiv und lobten, dass man nicht nur schauen, sondern auch selbst basteln und schrauben konnte.

Experiment mit der Brennstoffzelle

Rainer Beichler |

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