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Buchvorstellung durch Dr. Bernhard Vogel

Thüringens ehemaliger Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel stellte am Mittwoch in der Reuter-Villa ein Buch über August Becker vor.
August Becker gelte nicht nur als Vater der pfälzischen Volkskunde, sondern er war im 19. Jahrhundert zeitweilig einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Geboren wurde er 1828 im südpfälzischen Klingenmünster, er lebte in München und 23 Jahre in Eisenach. Zu seinem Freundeskreis zählte neben den Komandaten der Wartburg auch Fritz Reuter. 1891 starb Becker in Eisenach.
Zwei Drittel seiner Werke entstanden in Eisenach. Dr. Vogel würdigte, als Pfälzer, Leben und Wirken von August Becker. Becker habe einmal gesagt, das 500000 Mecklenburger Reuter reicht gemacht, und 600000 Pfälzer nichts für ihren Dichter übrig gehabt hätten. Erst viel später (1930) bekam Becker seine Anerkennung und Würdigung.
Die Biografie schrieb ein Thüringer, Dr. phil. Gerd Fesser. Er war Mitarbeiter an der Uni Jena und der Akademie der Wissenschaften Berlin. Fesser lebt in Apolda.
Herausgeber ist Dr. Theo Schwarzmüller (Uni Mannheim). Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, hat 160 Seiten und zahlreiche Illustrationen (ISBN 3-927754-55-2 – 14,80 Euro).
Oberbürgermeister Gerhard Schneider freute sich über die Buchpräsentation in Eisenach. Er gab zu, dass er sehr wenig über August Becker wisse, der so viele Jahre in Eisenach wohnte und wirkte.
Die Becker-Biografie ist der zweite Band in der Buchreihe «Pfälzische Profile».
Gäste der Präsentation waren auch Bürger aus Klingenmünster.

Schneider, Dr. Fesser, Dr. Vogel und Dr. Schwarzmüller (v.l.n.r.)

Rainer Beichler |

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