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 | Bildquelle: Theater

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Bildquelle: Theater

«Dein ist mein ganzes Herz» – Lachen oder Weinen?

Die Operetten-Premiere «Das Land des Lächelns» am 4. Dezember berührt mit weltbekannten Melodien
Glühende Operettenseligkeit und stechender Weltschmerz, halb im Reich des Märchens, halb im Reich der Lüge, das ist Lehárs «Land des Lächelns». Verträumt, verfilmt, verehrt. Jede Arie ein Titel, jeder Titel ein Hit: «Es ist nicht das erste Mal», «Bei einem Tee à deux», «Von Apfelblüten einen Kranz», «Kann es möglich sein», «Willst du nicht das Märchen sehen». Und das Tauber-Lied, «Dein ist mein ganzes Herz» kennt einfach jeder, genau wie die ebenso simple wie bezwingende Handlung:

Die junge Österreicherin Lisa verliebt sich in die charismatische Lichtgestalt des edlen Sou-Chong, eines waschechten chinesischen Prinzen. Und ihre Zuneigung wird tatsächlich erwidert. Schon bald folgt sie ihm ins ferne Peking. Doch die strenge Tradition des Landes holt das Glück der Liebenden ein. Der Traum wird zum Alptraum. Gefangen im goldenen Käfig, versucht Lisa mit dem ihr nach gereisten Freund Gustl zu fliehen. Aber der Plan fliegt auf. – Da endlich begreift der Prinz, das Liebe nicht mit Macht zu halten ist und gibt das Mädchen frei. Was bleibt, ist stoischer Selbstappell, ist der Zauber eines traurigen Lächelns: «Immer nur lächeln und immer vergnügt, immer zufrieden, wie’s immer sich fügt, lächeln trotz Weh‘ und tausend Schmerzen, doch wie’s da drin aussieht, geht niemand was an …!»

Ein Spiel mit großer musikalischer Geste und opernhafter Instrumentation. Inszeniert von Regisseur Klaus Rak, der bereits mit seinen Erfolgen von «Die lustige Witwe» und «Der Vogelhändler» untrügliches Gespür für das Genre bewies, und farbenprächtig ausgestattet von Dirk Hofacker, der bereits für die New Yorker Metropolitan Opera wirkte. Die Hauptpartie des Prinzen Sou-Chong ist mit dem Publikumsmagneten Xu Chang original-chinesisch besetzt.

Premiere im Landestheater ist am Samstag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen am 11. Dezember, 14., 15., 20. Januar.
Karten: Theaterkasse (03691-256219), Eisenacher Tourist-Information (03691-792323)

Foto: ©Theater

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Rainer Beichler | | Quelle:

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