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Demokratiepreis für Audioprojekt „80vontausend“

Das Audioprojekt „80vontausend“ hat den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2014“ erhalten. Die Gewinner wurden in einer Feierstunde im Deutschen Bundestag ausgezeichnet. Initiiert vom Künstlerischen Leiter Hans Ferenz engagierten sich unter der Trägerschaft des „netzwerk junge ohren e.V.“ rund 700 Personen aus Berlin und Eisenach – ganz privat oder als Mitglieder von Kultureinrichtungen, Initiativen, Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Sportvereinen, Chören und Musikgruppen. In Erinnerung an die Machtergreifung der Nationalsozialisten vor 80 Jahren, warben Ferenz und seine Mitstreiter in Eisenach im November 2013 für Demokratie. In der Wartburgstadt waren zum Beispiel 40 Schüler der Goetheschule mit 40 Audio-Rucksäcken unterwegs. Zu hören waren Geschichten und Erlebnisse über Demokratie und die dritte Strophe der Nationalhymne, gesungen in nahezu allen europäischen Sprachen. Begleitet wurden diese stadtweiten Audio-Aktionen von ehrenamtlich organisierten Lesungen, Theatervorstellungen, Auftritten von Chören und Musikern und anderen Aktionen.

Projekt „80vontausend“:
Zum Projektzeitpunkt lag die Machtergreifung der Nationalsozialisten 80 Jahre zurück. Was ist geschehen in diesen ersten 80 Jahren der einst geplanten tausend: Was haben wir erlebt, ertragen, mitgemacht auf unserem Weg in die Demokratie? Was war uns wichtig? Was war besonders? Mit welcher Musik verbinden wir diese Ereignisse und Erlebnisse? Welche Lieder haben wir dazu gesungen? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigte sich das Projekt in Berlin und Eisenach. Mehr: www.80vontausend.de und www.vielfalt-wartburgregion.de

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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