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Der Förderverein Reuter-Museen e.V. und sein Engagement in Eisenach

Die Eisenacher Reutervilla, Alterswohnsitz des niederdeutschen Schriftstellers Fritz Reuter und seiner Frau Luise, wurde 1866-68 im Neorenaissance-Stil erbaut. Die imposante Villa am Fuße der Wartburg zählt zu den prägendsten Bauwerken der Eisenacher Südstadt.

Reuter, 1810 in Stavenhagen geboren, verstarb 1874 in Eisenach. Nach dem Tod seiner Frau Luise, im Jahre 1894, wurde das Haus zeitnah Museum zu Ehren des berühmten Schriftstellers. Das Museum beherbergt neben der Reuterausstellung in der Beletage auch eine Wagner-Sammlung, die im Erdgeschoss ihren Platz gefunden hat. Die sogenannte Oesterlein-Sammlung beinhaltet über 20.000 Exponate und gilt als eine der umfangreichsten Wagner-Sammlungen weltweit.

Das 1897 eröffnete Reuter-Wagner-Museum ist das älteste Museum der Stadt Eisenach und hat nunmehr über ein Jahrhundert viele Freunde und Förderer gefunden. Insbesondere hat sich der Förderverein Reuter-Museen e.V., mit Sitz in Reuters Geburtsstadt Stavenhagen, um die Bewahrung und Pflege des Erbes Fritz Reuters verdient gemacht. Auf Initiative der Fritz Reuter Gesellschaft 1991 gegründet, unterstützt er seit nunmehr 25 Jahren vorrangig fünf Museen, die mit dem niederdeutschen Schriftsteller in Verbindung stehen. Dazu gehören neben dem Eisenacher Museum das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen, das Regionalmuseum Neubrandenburg, die Reuterstätte Altentreptow und das Museum Festung Dömitz.

In Eisenach hat der Verein unter Leitung seines jeweiligen Vorstandes viel bewirkt. Die Aufarbeitung und Gestaltung der Reuterausstellung, konservatorische Maßnahmen und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, wie Lesungen, Gedenkveranstaltungen und Vorträge fanden großzügige Unterstützung. Anlässlich der Reuterehrung zum 140. Todestag im Jahr 2014 besuchten Vorstands-und Kuratoriumsmitglieder das Eisenacher Museum, darunter auch die profunden Reuterkenner Dr. Arnold Hückstädt und Dr. Christian Bunners. Sie haben vielfach über den niederdeutschen Schriftsteller publiziert.

Anlässlich der Gedenkveranstaltungen gab es interessante Vorträge von Dr. Christian Bunners zum Thema „Fritz Reuter, Luther und der Protestantismus“ sowie von Hartfried Räder, der sich als Eisenacher Bürger ebenfalls im Verein Reuter-Museen engagiert. Seit Jahren  hat Räder den Schriftwechsel der Luise Reuter transkribiert und in seinem Vortrag „Briefe an Luise“ in Auszügen vorgestellt. Die jährlichen Lesungen der ehemaligen Leiterin des Reuter-Wagner-Museums (Gudrun Osmann) erinnern an das Erbe des niederdeutschen Schriftstellers in Eisenach.

Andrea T. | | Quelle:

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