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Deutsch-weißrussisches Konzert in der Musikschule

„Eine Brücke aus Tasten“: So lautete das Motto des Konzertes, das die Studentinnen des Musik-Colleges Mogilew, Dina Hlukhautsova und Natalia Starazhyshyna gemeinsam mit dem Musikschüler Simon Hanel und Florian Heinisch in der Eisenacher Musikschule gaben.

Das Konzert begann mit Toccata und Fuge e-moll von Johann Sebastian Bach (BWV 914). Dina Hlukhautsova konnte hier Interpretationsmöglichkeiten einbauen, die sie während ihres Aufenthalts im Eisenacher Bachhaus und bei der Musikerin Monica Taylor neu gelernt hat. Außerdem hatte sie in Deutschland selten gehörte Musik im Programm – mit dem Adagio aus dem Ballett “ Der kleine Prinz“ des weißrussischen Komponisten Jewgenij Glebow.

Florian Heinisch war als Interpret und Komponist zu erleben. Seine “ Fantasie und Fuge“ zeugen von hohem kompositorischen Niveau, in den „Kleinen Spielereien“ sind fünf Charaktere äußerst reizvoll vertont. Im „Gnomenreigen“ von Franz Liszt perlten dem jungen Musiker die Töne wunderbar aus den Fingern.

Simon Hanel ist ein sehr vielseitiger Musikschüler. Er spielt Horn und nimmt auch Klavier- und Orgelunterricht. Beim Konzert in der Musikschule spielte er Sätze aus Hornkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss, die einem Musikschüler technisch und musikalisch hohes Können abverlangen.

Natallia Starazhyshyna spielte Werke von Mozart, Sergei Prokofjew und Sergej Rachmaninow. Sie ist im letzten Studienjahr am College in Mogilew. Sie spielt mit einer virtuosen Fingertechnik und möchte ihr Studium an der Musikhochschule in Minsk fortsetzen.

Bewundernswert an dem Konzert war einerseits die jugendliche Frische der Interpretationen – die Musikerinnen und Musiker sind 18 bis 20 Jahre alt – und dem hohen Maß an Professionalität bei der Beherrschung ihres Instruments andererseits.

Rainer Beichler | | Quelle:

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