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«Die Zeit des schwarzen Schnees»

Das Theaterstück «Die Zeit des schwarzen Schnees» wird am kommenden Wochenende von der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Eisenach/Wartburgkreis gezeigt.

Öffentliche Aufführungen sind am 8. Februar um 19.30 und und am 9. Februar um 17 Uhr geplant. Beginn ist im Saal der Schule in der Ernst-Thälmann-Str. 62 in Eisenach.

Das 8.-Klass-Spiel behandelt die Themen „Arm und Reich“ sowie „Freiheit“. Die reichen Merckelbachs leben in Saus und Braus, während die Mullenders von ihrem Hof in Slenaken vertrieben werden, weil sie die Pacht nicht mehr bezahlen können.
Vater Henk, Mutter Annekatrin und ihre Kinder Volkert, Emma, Tom und Sofie müssen nach Kerkrade ziehen. Dort arbeiten fast alle Familienmitglieder im Bergwerk – sogar die Mutter mit einem neugeborenen Baby auf dem Rücken schuftet 200 Meter unter der Erde.

Emma wird mit Rudolf, dem Sohn des reichen Gutsbesitzers, im Bergwerk verschüttet, als sie ihm die wahren Arbeitsverhältnisse zeigen will. Jef, ein anderer Arbeiter im Bergwerk, hat Gefühle für Emma; sie erwidert diese aber nicht. Stattdessen verlieben sich Emma und Rudolf ineinander. Emma bekommt die Chance, das Bergwerk zu verlassen. Schafft sie es, ihren Weg zu gehen? Und was wird aus Rudolf und ihr?

In zahllosen Momenten wird in der Geschichte die Freiheit der Armen beschnitten. Doch Emma beweist, dass sie für ihre Freiheit kämpfen kann. Als sie nur im Hause Merckelbach weiter arbeiten darf, wenn sie über das Unrecht in den Bergwerken schweigt, geht sie in die Ungewissheit.

Rainer Beichler | | Quelle:

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