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 | Bildquelle: © Stiftung Automobile Welt Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: © Stiftung Automobile Welt Eisenach

Ehrhardt-Saal im Automobilmuseum fertiggestellt

Anlässlich des 11-jährigen Bestehens des Museums automobile welt eisenach im ehemaligen AWE-Industriegebäude O 2 erfolgte am 4. Juni 2016 die Namensgebung des fertiggestellten Multifunktionsraums in „Ehrhardt-Saal“Der Ehrhardt-Saal im 2. Obergeschoss des Automobilmuseums kann künftig  für Tagungen, Vorträge, Filmvorführungen und auch als Veranstaltungsraum für Betriebs- und Privatfeiern genutzt werden. Der 480 m² große Raum mit Rundblick über die Stadt bietet bis zu 200 Personen Platz,  und ist mit allen notwendigen Vorführungs- und Beschallungsmedien ausgestattet und kann ab sofort von der Stiftung Automobile Welt auch von Dritten gemietet werden.

Zur Namensgebung in Ehrhardt-Saal übergab der mit der Region und dem Automobilbau verbunden Freizeitmaler Matthias Fischer zwei Porträts, die Heinrich und Gustav Ehrhardt darstellen. Heinrich Ehrhardt gründete 1896 die Fahrzeugfabrik Eisenach AG und setzte seinen Sohn Gustav Ehrhardt hier als Fabrikdirektor ein. Beide leiteten die Geschicke der Eisenacher Fahrzeugfabrik bis zum Jahr 1903 und sind somit die Pioniere des Automobilbaus in Eisenach. Mit zugegen bei der Namensgebung war auch der Eisenach Automobilhistoriker Horst Ihling.

Am Abend fand bereits mit einer Privatfeier die erste Veranstaltung im Ehrhardt-Saal statt und die Gäste genossen die einmalige Atmosphäre aus Industriearchitektur, modernster Ausstattung und unverwechselbaren Wartburgblick.

Titelfoto v.l.n.r.: Matthias Doht, Horst Ihling, Matthias Fischer

© Stiftung Automobile Welt Eisenach

Foto: © Stiftung Automobile Welt Eisenach

Bild 2: Ehrhardt-Saal als Raum für Privatfeiern

© Stiftung Automobile Welt Eisenach

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Bild 3: Ehrhardt-Saal als Tagungsraum

Andrea T. | | Quelle:

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  • mormon

    An der Beschriftung der Tür fehlt ein Bindestrich und das „S“ von Saal ist falschrum. Beim S ist der kleine Bogen oben und der Große unten. Ich wünsche dem Saal viele Besucher!

    • Betrachter

      In der Tat ein Fauxpas, man sollte sich eine abgeschlossene Arbeit immer noch einmal aus etwas Entfernung betrachten!

  • commentatore

    Die Rs sind auch zu klein, wie auch das L.

  • commentatore

    Schöne Kriegswaffen hat er auch bauen lassen, der Herr Ehrhardt.

    • vigilando ascendimus

      Na und? Hätte er sich dafür verweigern sollen? Hätte er im 1. Weltkrieg den Sieg der Entente-Mächten befördern sollen? Wie die Entente-Mächte mit den Deutschen von Anfang an umgehen wollten, haben sie mit den Friedensdiktqaten von Vesailles und St. Germain bewiesen: Demütigen und Ausplündern!

      • commentatore

        Keine Ahnung. Ich hege jedenfalls keine Sympathie für Kriegsgewinnler. Und ich habe mit keiner Halbsilbe gefordert, dass Ehrhardt seine Kanonenrohre an die Kriegsgegner hätte liefern sollen.

      • commentatore

        „Wie die Entente-Mächte mit den Deutschen von Anfang an umgehen wollten,

        haben sie mit den Friedensdiktqaten von Vesailles und St. Germain
        bewiesen: Demütigen und Ausplündern!“ – Solche Aussagen erschrecken
        mich. Kann die Härte der Sieger nicht auch vielmehr erst die Folge der
        schrecklichen Kriegsgeschehnisse gewesen sein? Sie unterstellen „dem
        Feind“ a priori, dass er „böse“ ist. Genau diese Denkverzerrungen sind
        es, die zum Krieg führen. Hätten die Kriegstreiber auf allen Seiten
        statt dessen gesunde Denkweisen gehabt, dann hätten sie erkannt, dass
        auch „der Feind“ nur ein Mensch ist. Ein Mensch, mit dem man auch
        verhandeln kann. Statt dessen denken beide Seiten, „der andere ist
        grundlegend böse und auf unsere Vernichtung aus“ und kommen damit zu dem
        unausweichlichen Schluss „dann hilft nur, dass wir ihn zuerst
        vernichten“. Und damit bin ich bei der Antwort auf Ihre Frage „hätte er
        sich dafür verweigern sollen?“: Ja! Jeder hätte sich der Kriegstreiberei
        verweigern sollen. Wir sollten die Standhaften ehren, die sich
        geweigert haben, ihre Lastwagen dem Militär zur Verfügung zu stellen.
        Wir sollten die Unternehmer ehren, die sich geweigert haben, Waffen
        herstellen zu lassen. Ohne Kanonenrohre für die tödlichen
        Geschützstellungen, ohne Chemie für die grausamen Gaswaffen hätte der
        Erste Weltkrieg nie geführt werden können. Deswegen hätte auch „er“ sich
        verweigern sollen, statt sich zu beteiligen.

        • vigilando ascendimus

          „Stell dir vor, es gibt Krieg, und keiner geht hin; dann kommt der Krieg zu Dir. Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen; denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.“ (Urheber umstritten)

          Die II. Internationale der sozialdemokratischen Parteien ist bekanntlich (leider) mit ihrer Idee gescheitert, mit Massenstreiks in allen sich verfeindenden Ländern den Krieg noch zu verhindern. Mit dem Mord am französischen Sozialistenführers Jean Jaurès durch französische Nationalisten/Revanchisten war dies endgültig aussischtslos geworden.

          Es ist wohl leider so, dass das Kriegsziel einiger Entente-Mächte nicht nur die Demütigung und Ausplünderung Deutschlands war, sondern sogar dessen Zerschlagung (https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg#/media/File:L%27Europe_de_demain.jpg). Dagegen mehr als vier Jahre Widerstand zu leisten, ist wohl gerechtfertigt.

          Über die Mitschuld von Kaiser, Reichsregierung und Militär am Ausbruch des Krieges habe ich an anderer Stelle schon vorgetragen!

          • commentatore

            Sie kennen sicher auch die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs.
            Revanchismus auf französischer, die fatale Mär von der Erbfeindschaft
            auf deutscher Seite nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Das
            Ziel der „Demütigung“ war m.E. also in den Köpfen beider Seiten. Und
            zwar derart verfestigt und übersteigert, dass selbst eine eigentlich
            starke Friedensbewegung nichts daran ändern konnte

            http://www.faz.net/aktuell/politik/der-erste-weltkrieg/pazifismus-vor-dem-ersten-weltkrieg-1914-13011786.html

            Dass
            aber beide Seiten gleichzeitig „Widerstand“ leisten, das ist logisch
            nicht möglich, oder? Denn es kann nur einen Verursacher geben und nur
            einen, der darauf reagiert. Die einzig vernünftige Lösung ist daher:
            Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Kriegsrhethorik und
            Kriegstreiberei beruhen immer auf Verblendung und Fehlwahrnehmung. Bis
            heute. Da muss doch das aktuelle NATO-Manöver wohl gerechtfertigt sein,
            wo doch der böse Russe ständig auf der anderen Seite seine eigenen
            Provokationsmanöver betreibt, nicht?

          • vigilando ascendimus

            Um nicht missverstanden zu werden. Auch an der Kriegspolitik und -propaganda der deutschen Führung im 1. Weltkrieg gibt es wenig zu beschönigen!

            Zur aktuellen Lage: Das Putin-Russland auf der Krim und der Ostukraine einen souveränen Staat, nämlich die Ukraine angegriffen hat und und wohl auch mutmaßlicher Täter beim Cyber-Angriff auf das NATO-Land Estland vor wenigen Jahren war, dürfte wohl unstrittig sein.

            Inwieweit das aktuelle NATO-Manöver eine notwendige Abschreckung eines potentiellen Angreifers aus Osteuropa darstellt, schwer zu sagen. Polen, Litauen, Lettland und Estland dürften sich wohl durch die Manöver etwas beruhigter fühlen. Diese Länder haben in den letzten 300 Jahren und bis heute äußerst schlechte Erfahrungen mit mit russischer Politik gemacht.

  • vigilando ascendimus

    Ziel unserer Bundeswehr ist ausschließlich die Verteidigung des eigenen Landes (und Verbündeter). Sie soll potentieller Angreifer abschrecken un damit kriegerische Auseinandersetzungen verhindern.

    Die gegenwärtig zahlreichen Auslandseinsäte der Bundeswehr sehe ich unter diesem Aspekt äußerst kritisch und im Einzelnen fragwürdig.

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