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Eine Stimme wie Hildegard Knef

Das zweite Wochenende des Eisenacher Sängerkrieg-Festivals beginnt am 2. November im Saal des Creutznacher Hauses mit der Liederreise «Feuermohn» – auch hier wird das Motto „Starke Frauen – Starke Lieder“ zum Jahr der Heiligen Elisabeth zutreffen. Zu hören sind musikalische Geschichten von der Schweiz bis Südamerika mit Esther Buser (Gesang, Akkordeon, Gitarre) und Oli Rickenbacher (Kontrabass, Horn, Gitarre, Gesang). Die Schweizerin singt Lieder, die vom Weggehen erzählen, vom Unterwegssein und von der Sehnsucht, anzukommen. Damit ist der Bogen zu Elisabeth geschlagen, die als Kind nach Deutschland kam, sich am Landgrafenhof nie wirklich heimisch fühlte, mehrfach ihren Wohnort gewechselt und das «Ankommen können» in ihrer Barmherzigkeit und Frömmigkeit gesucht hat. Die Kompositionen reichen vom Chanson über osteuropäische Klänge, vom Schweizer Liedgut bis hin zum temperamentvollen Süden. Dabei entstehen Bilder, die das ganze Feld von Sehnsucht über Liebe bis tiefgründigem Witz abdecken. Von Kritikern wird Esther Buser mit Hildegard Knef verglichen. So schrieb eine Zeitung: „Dies alles sind Momente des Lebens, die Esther Buser mit feinem Humor, liebevollem Verständnis und einer Prise Ironie in wunderschöne Lieder umgesetzt hat. Mit Charme und einer umwerfenden Natürlichkeit vorgetragen, finden sie den direkten Draht zum Publikum.“
Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Das Kartentelefon: 0180/5055505.

Rainer Beichler | | Quelle:

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