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Exklusives Erleben am Tag des Offenen Denkmals 2016 in Park und im Schloss Wilhelmsthal

Am Tag des Offenen Denkmals gibt es in der Park und Schlossanlage Wilhelmsthal viel Neues, aber auch Vieles neu zu entdecken. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, das Ortskuratorium Eisenach und Umgebung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie der Förderkreis Schlossanlage Wilhelmsthal e.V. laden hierzu recht herzlich ein.

Am Sonntag, den 11. September 2016, werden bei einer Führung um 12.00 Uhr (ca. 90 Minuten) auch Einblicke in einige Gebäude gewährt, die sonst dem Besucher verschlossen bleiben. Der Besucher kann zudem eine historische Park und Schlossanlage im Wandel und Umbruch erleben und sich von den gravierenden Fortschritten bei der Revitalisierung der Anlage in den letzten Jahren selbst ein Bild machen.

Zudem gibt es auch aus erster Hand Informationen am Informationsstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Förderkreises Schlossanlage Wilhelmsthal e.V.. Letzterer wird an diesem Tag auch das Buch „Zu schön um zu verstummen“ von Christian Knobloch anbieten, der persönlich für die Durchführung einer Führung um 12.00 Uhr aus Dresden anreisen wird. Auch Ansichtskarten kann man erwerben oder auch bei Interesse Informationsmaterial mitnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Für eine Spende zugunsten der Restaurierung des Nymhenbrunnens aus dem Jahr 1798 wäre man dankbar.

Auch Live-Musik der Extraklasse wird an diesem Tag den Besuchern im Telemannsaal geboten. Das exklusive Benefizkonzert wird vor maximal 130 Zuhörern stattfinden. Mehr Gäste finden leider im Telemannsaal keinen Platz. Um 15.00 Uhr ist an historischer Stelle ein herausragendes, historisches Soloinstrument zu erleben. Der erste Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Florian Sonnleitner, spielt sein Konzert auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus Cremona. Das Instrument stammt aus dem Jahr 1758.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es werden aber Spenden erbeten. Allerdings macht sich aufgrund der wenigen Plätze eine Anmeldung für eine Sitzplatzkarte notwendig. Anmeldungen sind möglich beim Förderkreis Schlossanlage Wilhelmsthal e.V. als örtlichem Veranstalter unter 036921/17013 (auch Anrufbeantworter) oder per Mail unter www.schloss-wilhelmsthal.de über das Kontaktformular. Alle Spenden des Konzerts kommen Thüringer Denkmalen zugute.

Die Veranstalter freuen sich darüber, dass nach einigen Jahren Florian Sonnleitner als Aufführungsort erneut – als einen von drei exklusiven Konzertorten in Thüringen zugunsten Thüringer Denkmale – den Telemannsaal in Wilhelmsthal ausgesucht hat (neben dem Renaissanceschloss Kannawurf am 9.9. um 19.00 Uhr und der Bachkirche St. Bartholomäus in Dornheim am 10.9. um 19.30 Uhr).

An diesem Nachmittag erklingen die Sonata a-moll a Violino solo senza Basso von Johann Georg Pisendel (1687-1755), die Partita II d-moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und die Sonate a-moll op. 27 Nr. 2 pour Violon seul von Eugène Ysaÿe (1858-1931).

Der Solist Florian Sonnleitner wurde in München geboren. Sein musikalisches Elternhaus beförderte seit frühster Jugend das Violinspiel des Sohnes. 1971 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik in München, das er 1977 in Wien beendete. 1980 wurde Florian Sonnleitner Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und 1981 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seit 1986 ist er Erster Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, außerdem Konzertmeister und künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Bachcollegium München. Ferner ist er Primarius des Kammermusikensembles „Concertino München“ sowie des Cuvilliés-Streichquartetts. Mit der Pianistin Yasuko Matsuda bildet Florian Sonnleitner ein erfolgreiches Duo. Einladungen als Solist und Kammermusiker haben ihn auf alle Kontinente geführt. Pädagogisch ist er tätig bei den Internationalen Meisterkursen der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar sowie am Musikkonservatorium von Shanghai in China. Seit 2001 unterrichtet Florian Sonnleitner an der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Andrea T. | | Quelle:

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