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Forstarbeit zum Anfassen

Das Forstamt Marksuhl bot in diesem Jahr erstmals Veranstaltungen mit speziellen thematischen Inhalten an und möchte dies auch in den Folgejahren erweitern.

Für das Jahr 2011 stand das Thema für die Waldwochen «Waldwirtschaft zum Anfassen» im Mittelpunkt. In wenigen Tagen waren die Plätze vergeben. Es ging praktisch um einen Schultag im Wald. Unter fachlicher Anleitung eines Försters, konnte man vieles über den heimischen Wald erfahren und ausprobieren.

Schülern der 5. und 6. Klassen wurde das Thema angeboten. Ein Forstwirtschaftsmeister vor Ort wird den Arbeitsort Wald authentisch vermitteln und auch das Walderlebnis gehört natürlich dazu.

Das Angebot beinhaltete eine etwa 3,5-stündige Exkursion im Gebiet rund um die Sängerwiese bei Eisenach.
Unter Anleitung von Försterin Antje Jarski wurden einheimische Baumarten und ihre Verwendung erläutert, die Arbeit des Försters und der Waldarbeiter vorgestellt und die Arbeitsgeräte vorgestellt.
Auch konnten die Schüler einmal richtig die Forstgeräte anfassen und erlebten eine Motorsäge.
Durch den Forstwirtschaftsmeister wurde gar ein Baum gefällt und zerschnitten.

Den Schülern wurde der Weg des Holzes von Sämling zum «fertigen» Brett erklärt.

Am Vormittag wurden ihnen die Funktionen des Waldes erklärt und Pflanzung am praktischen Beispiel gezeigt. Auch konnte man eine Borkenkäferfalle sehen und dann mussten die Schüler selbst zur Säge greifen.

Durch eigenes praktisches Handeln sollten die Schüler das Thema «Forstwirtschaft im Wald» erleben und verstehen. Zwei Wochen ging es so täglich rund, um die Sängerweise, lebhaftes und wissenswertes Treiben in der Natur. Viele Fragen mussten die Mitarbeiter des Forstamtes Marksuhl beantworten.

Und zum Schluss des Tages gab es natürlich noch eine Bratwurst für die Schüler.

Im nächsten Monat starten dann wieder an der Sängerwiese die Waldjugendspiele des Forstamtes Marksuhl.

Rainer Beichler |

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