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Fotos zeigen ländliche Idylle

Am Mittwoch 4. Mai wird in der Stadtverwaltung Eisenach eine Fotoausstellung mit dem Titel «Die Idylle geht verloren?» eröffnet.

15 Hobby- bzw. Profifotografen folgten dem Aufruf des Theaters am Markt Eisenach und sendeten zahlreiche Fotos ein, von denen nun ca. 30 Bilder für die Ausstellung in der Stadtverwaltung ausgewählt wurden.

Bei der Auswahl stand neben der künstlerisch-fotografischen Qualität der Bilder, vor allem im Vordergrund, dass sie die Verfasstheit ländlichen/bäuerlichen Lebens in der Region widerspiegeln.

Auffällig war, dass die meisten der eingesandten Arbeiten dem Bedürfnis der Leserinnen und Leser nach Idylle Rechnung tragen, und weniger zerstörte Idylle angeprangert wird. Ob das Refugium im eigenen Bauerngarten – darunter auch eine Geflügelzucht mitten in Eisenach – oder die malerischen Landschaften in der Wartburgregion: unberührt idyllischen Motiven wurde augenscheinlich der Vorzug gewährt. Aber auch gefällte Jahrhundertbäume, die Schneisen der Zerstörung, die die neue Autobahnführung geschlagen hat und verfallene Häuser wurden in den Fokus genommen.

Stadtarchivar Dr. Reinhold Brunner wird anlässlich der Eröffnung einen Vortrag zum Thema «Heimat und Identität» halten.
Die Ausstellungsaktion wurde im Zusammenhang mit der aktuellen Themenspielzeit „Heimat – Kaff der guten Hoffnung“ ins Leben gerufen. Sie flankiert die Premiere der Inszenierung „Bauernsterben“ von Franz Xaver Kroetz, die am Freitag, 6. Mai Premiere hat und von Landflucht und Stadtfrust erzählt.

Weitere Informationen über das «Heimat-Projekt» am TAM sind unter www.theaterammarkt.de zu finden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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