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Gefahren lauern überall: Tipps für sicheren Schulweg

Die großen Ferien neigen sich dem Ende. In dieser Woche werden in Thüringen wieder viele ABC-Schützen zum ersten Mal ihren Schulweg antreten. Die Verkehrsexperten vom TÜV Thüringen geben wertvolle Tipps für Autofahrer, Schüler und Eltern.

Oftmals ist nicht unbedingt der kürzeste Weg auch der sicherste, rät Torsten Hesse vom TÜV Thüringen. Eltern sollten gerade mit den Erstklässlern den Weg zur Schule und zurück üben und das zu den Tageszeiten, zu denen sie auch den Schulweg bewältigen müssen. Da kommt es nicht auf eine Rekordzeit an, sondern auf den sichersten Weg. Manchmal erweist sich ein kleiner Umweg als weniger gefährlich.

Das richtige Verhalten beim Überqueren von Straßen, Ampelkreuzungen und Zebrastreifen kann man üben. Eltern sollten ihren Kindern die Gefahrenpotenziale genau erklären. Oft möchten die Kids gerade auf dem Heimweg schnell nach Hause und denken nicht darüber nach, ob sie von Autofahrern wahrgenommen werden. Parkende Pkw oder auch Müllcontainer können die Sicht versperren.

Viele Schüler sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Gefahren lauern hier beim Ein- und Aussteigen. Das sollte man gerade den Erstklässlern nicht gleich alleine zumuten, meint Torsten Hesse, selbst Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Wer sein Kind lieber mit dem Auto in die Schule bringt, muss darauf achten, dass Kinder bis 12 Jahre oder einer Größe bis 1,50 m, einen geeigneten und vor allem geprüften Kindersitz der Norm ECE 44/03 oder ECE 44/04 benötigen. Schulkinder die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, sollten den Weg ganz genau kennen. Ein verkehrssicheres Rad und ein Fahrradhelm sind hoffentlich selbstverständlich.

Verkehrsexperte Hesse vom TÜV Thüringen ruft alle Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen zu besonderer Besonnenheit und Obacht im Straßenverkehr auf. Die Sicherheit unserer Kinder sollte uns das wert sein.

Rainer Beichler | | Quelle:

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