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Großes Theater im Kurtheater Bad Liebenstein

Die Schülerinnen und Schüler der 5 Klassen der Regelschulen, Unterbreizbach, Tiefenort, Dermbach, Wutha-Farnroda, Bad Liebenstein, Berka/Werra, Marksuhl sowie die der 1. Stadtschule und Werratalschule Bad Salzungen, sahen im Kurtheater Bad Liebenstein das Jugendtheaterstück „Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“. Inszeniert wurde die Vorstellung von Schauspielerinnen des Weimaer Kulturexpress.

Im Mittelpunkt der Geschichte zum Thema „Mobbing“ standen zwei junge Mädchen namens Franziska und Laura, die verschiedener gar nicht sein konnten, aber die gleiche Schulbank teilten. Während Franziska durch hohes Selbstbewusstsein und lautes energisches Auftreten im Schulalltag glänzte, war Laura eher zurückhaltend und unscheinbar. Die stete Fürsorglichkeit ihrer Eltern weckte in ihr das Bestreben, immer alles richtig machen zu wollen. Franziska hingegen bekam wenig Anerkennung in der Familie und das Wort „Grenzen“ war für sie ein Fremdwort. Problematisch war, dass die beiden Mädchen sich ihrer eigenen individuellen Lage nicht bewusst wurden und so kam es zu Schwierigkeiten und die Geschichte nahm ihren Lauf. Anfängliche Foppereien, die harmlos erschienen, steigerten sich zu regelrechtem Psychoterror der Lauras Leben komplett durcheinander wirbelte. Ein „offenes“ Ende der Geschichte und eine anschließende Diskussionsrunde mit den Darstellerinnen eröffnete dann die Möglichkeit, Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Formen aufzuzeigen oder aber auch nach Beweggründen zu suchen, warum man zum Mobbingtäter werden kann.

Insgesamt war es ein toller und lehrreicher Projekttag, der den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzliches Dankeschön von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie dem Organisationsteam geht an die Stadtverwaltung in Bad Liebenstein, die die Aufführung im Kurtheater möglich machte und so eine tolle Kulisse für insgesamt rund 300 Schüler bot. Das Projekt wurde durch das Jugendamt des Wartburgkreises initiiert und finanziert.

Andrea T. | | Quelle:

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