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Heilige Elisabeth im ICE

Einen kirchengeschichtlichen Beitrag über Elisabeth von Thüringen können sich zukünftig die Bahnreisenden auf der ICE-Strecke von Eisenach nach Dresden anhören.
Unter der Leitung von Dr. Ludger Lieb wurde an der Technischen Universität (TU) Dresden das Projekt «ZugBildung» entwickelt. Mit Hilfe eines Hörbuchs und einer Begleitbroschüre, dem ZugBildungsPlan, soll den Reisenden während der Zugfahrt auf unterhaltsame Weise geisteswissenschaftliche Forschung vermittelt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnete diese Idee im Hochschulwettbewerb zum Jahr der Geisteswissenschaften 2007 aus und ermöglichte damit die Umsetzung des Projektes.
Insgesamt 18 Höreinheiten, in denen die ICE-Strecke von Eisenach nach Dresden kommentiert wird, entwickelten Geisteswissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen an der TU Dresden. Anhand von markanten Reisepunkten entlang der Bahnstrecke, wie beispielsweise Burgen, Kirchen, Straßen und Industriebetrieben, stellen sich die einzelnen Fachbereiche in kurzen Beiträgen von je acht Minuten vor.
So ist bei der Abfahrt in Eisenach ein kirchengeschichtlicher Beitrag über «Die Heilige Elisabeth von Thüringen» (von Dr. Harald Wolte-von dem Knesebeck) zu hören. Die Literaturgeschichte stellt sich bei Gotha mit dem Hörtext «Die andere Welt vor den Toren der Stadt – Frau Holle und Tannhäuser im Hörselberg» (Dr. Ludger Lieb) sowie in Weimar mit dem Thema «Die Ambivalenz der Klassik – Weimar als deutscher Gedächtnisort» (Dr. Kerstin Stüssel und Dr. Ulrich Fröschle) vor.
Und in Dresden präsentiert sich die Architektursoziologie mit dem Beitrag «Die Moderne einer versunkenen Gesellschaft – Dresdens Prager Straße (Heike Delitz und Dr. Joachim Fischer).
Premiere des ZugBildungs-Programms ist am Donnerstag, 11. Oktober 2007. In einer ersten Zugfahrt im ICE 1543 von Leipzig nach Dresden wird das Hörbuch im Bordrestaurant vorgestellt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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