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„Helene in Szene“ in der Stadtbibliothek Eisenach

„Helene in Szene“ – eine Wilhelm Busch Theaterreise wird am Donnerstag, 15. November, in der Stadtbibliothek Eisenach im Hellgrevenhof vom Theatermacher und Schauspieler Bernd Surholt präsentiert. Zu der neunzigminütigen, vergnüglichen Theatervorstellung, die 19 Uhr beginnt, sind alle erwachsenen Wilhelm-Busch-Freunde und solche, die es werden wollen, herzlich eingeladen.

Wohl jeder kennt ihn – Wilhelm Busch. Zumindest als Autor und Zeichner von Max und Moritz und deren „Übeltaten“ begleitete er die meisten von uns eine Wegstrecke der Kindheit. „Fipps der Affe“, „Plisch und Plum“, „Die fromme Helene“ sind bis heute nicht vergessen.
Wilhelm Busch wäre im April dieses Jahres 175 Jahre alt geworden und sein Todestag jährt sich im Januar 2008 zum 100. Mal.

„Helene in Szene“ – eine Wilhelm Busch Theaterreise – ist die szenische Umsetzung der ironisch-kapriziösen Erzählungen „Der heilige Antonius“, „Die fromme Helene“ und „Balduin Bählamm“. Es sind Geschichten, die sich auch heute noch durch erstaunliche Aktualität, Humor und Schadenfreude, aber auch Bigotterie und zweifelhafte Moralvorstellungen auszeichnen. Wilhelm Busch hat diese Begebenheiten vor mehr als hundert Jahren klug beobachtet und in der von ihm so typischen, einfallsreichen Verskunst entlarvend festgehalten.

Dass Busch mehr war, als ein belustigender Zeichner, und dass man eigentlich erst als Erwachsener seine satirisch-kritische Weltbetrachtung schmunzelnd genießen kann, davon kann sich der Zuschauer ein eigenes Bild machen. Zu erleben gibt es in der Stadtbibliothek Eisenach einen ganz besonderen Wilhelm-Busch-Abend mit drei Sinnen – hören, sehen und … – lassen Sie sich überraschen.

Kartenreservierungen (Eintritt 6 Euro) sind ab sofort möglich in der Stadtbibliothek Eisenach, unter Telefon 03691 – 73 49 678 bzw. per Email unter mailto:bibliothek@eisenach.de.

Rainer Beichler | | Quelle:

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