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HipHop traf auf der Wartburg Minnegesang und Elisabeth

Über 500 Gäste erlebten im Hof der Wartburg am Freitag die zweite Auflage von HipHop trifft Minnesang. Sechs Projekte stellten sich der Jury. Und die hatte es an diesem lauen Sommerabend schwer, denn die HipHopper gaben ihr Bestes. Eigene Texte zum Wartburgevent wurden geschrieben – Stimmung pur, im Hof der altehrwürdigen Wartburg. Ein Hauch von Sängerkrieg lag über der Bühne. Angefeuert wurden die Streiter von ihren Fans, darunter auch eine kleine «Heilige Elisabeth».

Es stritten: «Die Burgbesetzer», «Gedankengut», «Beatkeller», «DaCapo», «Melody mind» und «Zweideutig».

Sie kommen alle aus Eisenach und aus der Region rund um die Wartburgstadt und stellten ihre jeweils eigene Beiträge vor. Aber auch zur Freude der Gäste traten sie projektübergreifend auf und sangen gemeinsame Stücke.

Nach rund vier Stunden stand ein Sieger fest: «DaCapo» gewann mit «Das zweite Mal» – gemeint war ihr zweiter Auftritt beim Sängerwettstreit auf der Wartburg. Damit wurden sie zum zweiten Mal mit dem Jurypreis geehrt. Und da die Leistungen aller Teilnehmer mehr als beachtlich waren, gab es noch den Publikumspreis für «Gedankengut».
Eingeleitet wurde der Streit der modernen «Minnesänger» von vier Fanfarenbläsern des Fanfarenzuges der Wartburgstadt.
Unterstützung bekam das Jugendamt Eisenachs, das Träger des Wettstreites war, von der Wartburgstiftung, dem Stadtjugendring, vom Wartburgradio (es berichtete live von der Burg), der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach-Mitte, dem ASB Eisenach.
Anlass für den ersten dieser einmaligen, modernen Sängerwettstreite 2006 am authentischen Ort war das Jubiläum „800 Jahre Sängerkrieg auf der Wartburg – Eisenach singt“, das in Eisenach begangen wurde. Die Veranstaltung fand so großen Anklang, dass für 2007 eine Neuauflage beschlossen wurde und so könnte es auch 2008 wieder sein.

Hip Hop auf der Wartburg

Rainer Beichler |

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