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Hudaki spielt

„Wir möchten ein Konzert, das euch so lange wie möglich in Erinnerung bleibt», ist das Motto der ukrainischen Band «Hudaki». Die neun temperamentvollen Musiker aus Osteuropa zaubern am 15. April 2011 mit ihren Instrumenten den Charme der ukrainischen Karpaten in die Alte Mälzerei.

Hudaki, wörtlich übersetzt die Musikanten, aus dem Dorf Nischnje Selischtsche, lassen uns ins geographische Zentrum Europas eintauchen. Dort vereinigen sich Csardas, Polka, a-cappella Gesänge, Balladen sowie Klezmer- und Zigeuerklänge zu einem kontrastreichen Ganzen.

Das Ensemble Hudaki schafft es, mit den zarten Melodien der Hirtenflöte, den teuflischen Rhythmen der Geige, dem samtenen Klang der Gitarre und dem rund und voll tönenden Cymbalum, die reichhaltige musikalische Tradition zu erhalten, ohne in den sowjetischen Folklorismus zu verfallen, der so viel Repertoire verkitscht hat.

Die HUDAKI VILLAGE BAND (Kateryna Shpenovych: Gesang; Olga Senynets: Gesang; Vasyl Rushchak: Baraban, Sopilka; Michajlo Shutko: Geige; Yura Bukovynets: Klarinette, Taragot, Floiar, Drymba; Volodymyr Korolenko: Cymbalum; Vitalyk Kovach: Gitarre, Gesang; Serhij Kovach: Bayan, Plonka; Volodia Tishler: Kontrabass) steht für lokal verwurzelte, sinnliche und rhythmisch entfesselte Musik.

Hudaki – das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann, und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga, das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben.

2010 gewann HUDAKI den „Eisernen Eversteiner“ in Plauen, der einzige Europäische Folkpreis Deutschlands.

Rainer Beichler | | Quelle:

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