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Jugend forscht: Regionalwettbewerbe starten

Kommende Woche starten die Regionalwettbewerbe von Jugend forscht. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich an der 44. Runde beteiligen, präsentieren ab Ende Januar 2009 in über 70 Städten im gesamten Bundesgebiet ihre Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Über 10000 Jugendliche haben sich dieses Jahr bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb angemeldet.

Für die Region Eisenach ist der Ausscheid am Dienstag, 24. Februar 2009, im Automobilmuseum Eisenach. Zugang für die Öffentlichkeit ist ab 13 Uhr.

Die Projekte der Jungforscher beweisen, dass sie das Motto «Du willst es wissen!» wörtlich genommen haben: So fragten sich drei Teilnehmer, in welcher Sitzreihe es beim Achterbahnfahren aus physikalischer Sicht am aufregendsten ist. Andere wollten herausfinden, ob man Herztöne mit dem MP3-Player besser hören kann als mit dem Stethoskop. Wie ist das spezifische Verhalten der jungen Eisbärin «Flocke» aus dem Nürnberger Tiergarten, wollte eine Nachwuchsbiologin wissen. Kann man eine Schneekanone für den Hausgebrauch konstruieren, und gibt es ein mathematisches Verfahren, mit dem sich die unterschiedliche Beschaffenheit von Knoten analysieren lässt? Die Beispiele zeigen, die Themenvielfalt der Arbeiten ist nahezu grenzenlos.

Eine enge regionale Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen war von Beginn an eine Leitidee von Jugend forscht. Unternehmen veranstalten die Wettbewerbe in den einzelnen Regionen. In der Jury arbeiten Experten aus der Wirtschaft gemeinsam mit Fachlehrern verschiedener Schulformen. «Eine effektive Förderung des natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses muss vor Ort stattfinden», sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. «Gerade in den letzten Jahren ist eine zunehmende Vernetzung von Schulen und Unternehmen im lokalen Bereich festzustellen, die weit über den eigentlichen Wettbewerb hinausgeht. Insofern wirkt Jugend forscht während des ganzen Jahres als wichtige Plattform für die Initiierung neuer regionaler Kooperationen zur Nachwuchsförderung.»

Die besten Jungforscher der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Mitte März 2009 beginnen. Den Abschluss der 44. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Rainer Beichler | | Quelle:

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