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Kellertour mit Drache Dietrich: Wo einst die Mönche lebten

Ins 14. Jahrhundert führt die nächste Kellertour, zu der der Drache Dietrich und das Thüringer Museum einladen. Am Samstag, 30. August um 11 Uhr geht es los – Treffpunkt ist wie immer im Thüringer Museum im Schloss am Markt. Von dort führt ein kleiner Spaziergang in das Gebiet außerhalb der ehemaligen Stadtmauer. Es geht in einen Keller einer mittelalterlichen Klosteranlage. Die Mönche, die sie einst bevölkerten, warten aus Erfurt gekommen und weihten ihr Kloster der Heiligen Elisabeth. Sie besaßen Felder, Wiesen, Wald, Weinberge, Hopfenfelder und das Recht zum Fischen. Die Armen- und Krankenpflege gehörte zu ihren Aufgaben. Nach der Reformation wurde ein Teil der Klostergebäude als fürstliches Heu- und Strohlager genutzt, später als Jagd- und Waschhaus. Die Ziegel der Klosterkirche wurden zu Ausbesserungsarbeiten auf der Wartburg verwendet. Über den Kellergewölben entstanden später zwei barocke Gebäude.
Um 1700 wurde der Klostergarten zum fürstlichen Lust- und Küchengarten. Und zur Lagerung des Erntegutes gab es den großen alten Keller, den Dietrich am 30. August aufschließen wird und der noch viel aus seiner langen Geschichte zu berichten weiß. Wohin geht wohl diese Kellertour?

Rainer Beichler | | Quelle:

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