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Kinderführung und Lieder aus dem Musical in der Predigerkirche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe für Kinder „Wie war das damals?“ lädt das Thüringer Museum Eisenach am 17. Januar die jungen Museumsgäste wieder in die Predigerkirche ein. Diesmal können die Kinder ab 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung sowie einige Lieder aus dem Musical „Pinkus Quak“ erleben.

Gestartet wird 15 Uhr mit einer kindgerechten Führung durch die Predigerkirche, bei der die Besucher auch den Spuren der Heiligen Elisabeth folgen können.
Anschließend werden die Kinder bei der Aufführung der Musical-Lieder erfahren, was Pinkus Quak mit der Heiligen Elisabeth zu tun hat. In dem Musical wird die Geschichte eines kleinen Froschs erzählt, der es nicht leicht hat – und das nur, weil er anders aussieht als die anderen. Der Landgräfin Elisabeth und dem kleinen Frosch ergeht es eigentlich ganz ähnlich. Beide müssen sich gegen Vorurteile wehren, bleiben sich selbst aber immer treu.
Das Musical wird von den Schülerinnen und Schülern der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach unter Leitung von Natalia Strathmann-Alencova aufgeführt.

Zu der Veranstaltung gelangen die Gäste durch den Museumseingang. Die Musical-Aufführung findet im Anschluss an die Führung dankenswerter weise in der Aula des Martin-Luther-Gymnasiums statt.
Für die Veranstaltung ist der übliche Museums-Eintrittspreis – 2,60 Euro, ermäßigt 1,50 Euro – zu zahlen. Das Programm wird vom Förderverein „Freunde des Thüringer Museums Eisenach“ e.V. unterstützt.

Die Veranstaltungsreihe „Wie war das damals?“ ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Elisabeths Armenwelt“ in der Predigerkriche. Sie widmet sich der Frage: „Wie spielten, wohnten, lebten und überlebten die Menschen in der Zeit, in der die junge Elisabeth ihr Leben für ihren Glauben opferte?“ Dargestellt wird dies vor allem anhand von Bodenfunden aus Eisenach und anderen Orten Thüringens. Bei Grabungen kamen Töpfe, Kannen, Geschirr oder Spinnwirtel und Kamm zum Vorschein aber auch Sicheln, Schleifsteine sowie Flöten oder gar Spielsteine und Tierplastiken. Sie kommen aus der armen Bevölkerungsschicht, fern des Hoflebens auf den Burgen der Ludowinger.

Rainer Beichler | | Quelle:

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