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Kochshow zum Kommersch (1)

Am Wochenende wurde der traditionelle Sommergewinn mit den zwei Vorabenden, dem Kommersch, eingeläutet. Über 2500 Gäste verfolgten am Freitag und Samstag das bunte Treiben auf der Bühne in der Werner-Aßmann-Halle. Rund 200 Akteure wirkten mit.
Doch bevor es so richtig losging gab es für alle eine Überraschung.
Das Blasorchester Diedorf 1930 e.V. rückte unplanmäßig an und spielte der Sommergewinnszunft und den Gästen ein Ständchen. Die Diedorfer Musikanten sind seit Jahren beim Festzug dabei und gestalten die Ständchentour durch Eisenach. Das Fass Eisenacher Festbier wurde in diesem Jahr von Manfred Lindig angestochen. Zuvor wurde er zum Ehrenstiegker ernannt.
Neu war auch die Gestaltung des Streitgespräches zwischen Sunna und Winter (der Winter unterlag auch in diesem Jahr). Der Text des Gespräches von Helmut Strietzel blieb dabei jedoch unverändert.
Das Wartburgensemble startete traditionell mit dem Sommergewinnstanz und Zunftmeister Torsten Daut sprach seine Gedanken zum Sommergewinn in «stiegkscher» Mundart. Darin nahm er städtische Problem aufs Korn, wie das Tor zur Stadt, die Weststadt, das Theater, Klinikum, den Wartburgkreis und die Krise. Wer alles Nachlesen möchte, kann dies im Sommergewinns-Heftchen.

Im Mittelpunkt des Geschehens standen natürlich wieder die Eisenacher Originale Frieda und Minchen. Sie folgten dem Trend der Fernsehzeit und präsentierten ihre das Orichnal stiecher Kochstudio (Original Stiegker Küche). Und da wurde so manches Süppchen und Speisen «an» aktuellen Fragen gekocht. Da wurde gemerkelt und gerühruppt, es gab ein Schäuble Ypsilanti, Schily und andere Zutaten. Für das politische Krisensüppchen gab es viel Lachen und Beifall.
Schorsch und Hermine befassten sich mit den Steinen, die einst nach Marburg gingen oder weise sein sollen.

Die Wänst von Stiegk sangen wieder und erstmals waren die Kinder der Jakobschule auf der Kommerschbühne. Sie stellten ihr Lied für Eisenach vor.
Unterhaltung boten weiter der Tanzverein Eisenach und die Akrobaten des Wartburgensembles.

Rainer Beichler |

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