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Kreistagsfraktion begrüßt Mehrheitsbeschluss zum Theater

Martin Henkel: „Erhalt der Wartburgregion ist wichtigstes Anliegen“

Die CDU-FDP-Kreistagsfraktion im Wartburgkreis sieht in dem gefassten Beschluss zur Theater- und Orchesterfinanzierung eine wichtige Bestätigung.

Wir machen als Kreis mit diesem Votum deutlich, dass der Erhalt des Kreises das absolut wichtigste Thema ist. Es ist doch logisch, dass sich alles andere erst aus der Struktur und der Leistungsfähigkeit eines Landkreises ableiten kann. Deshalb bleiben wir bei unserer Haltung, dass nur bei Klarheit über die Zukunft des Kreises auch Klarheit über dessen zukünftige Mitfinanzierung des Eisenacher Theaters bzw. der Philharmonie Gotha-Eisenach besteht, so Fraktionsvorsitzender Martin Henkel.

Henkel kritisierte dabei nochmals die teils unsachliche Auseinandersetzung in der Debatte.

Es scheint, als wollten einige Vertreter – auch aus der Landesregierung – nur ablenken. Der Staatskanzleichef, der im Januar selbst diesen Zusammenhang zwischen Gebiets- und Theaterstruktur hergestellt hat, übertrifft sich derzeit täglich mit Unterstellungen und Einmischungen. Auch wenn es der Landesregierung nicht passt: Wir nehmen uns das Recht heraus, für unsere Region zu kämpfen. Denn es geht um 125.000 Menschen, das Thema Theater ist nur eines von ganz vielen Dingen, die wir berücksichtigen müssen, betont Henkel.

Der Fraktionschef erklärt nochmals, dass die Gefahr für die Theaterzukunft in einer anderen Kreisstruktur liege.

Wer glaubt, dass ein vergrößerter Unstrut-Hainich-Kreis besser wäre für das Eisenacher Theater, der lügt sich selbst in die Tasche. Deshalb sollten SPD und Linke im Wartburgkreis auf ihre Landtagskollegen einreden und für die Wartburgregion streiten.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Theaterclown

    Jeder gegen Jeden und am Ende bleibt eine „kulturlose“ Stadt übrig. Dann kann sich die gesamte Politik auf die Schultern klopfen und mit dem dann nicht mehr notwendigem Geld für Finanzspritzen Hochglanz-Wahplakate für den nächsten Wahlkampf leisten. Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!

  • vigilando ascendimus

    Man kann nun zur Theaterfinanzierung oder auch zum Umfang, ob und in welcher Größenordnung ein Theaterensemble bestehen bleibt, unterschiedlicher Auffassung sein. Man kann auch über die Sinnhaftigkeit der jetzt geplanten Gemeinde- und Kreisgebietsreform trefflich steiten. Die Zustimmung zum Theaterfinanzierungsvertrag vom Bestehenbleiben des Wartburgkreises mit Kreisstadt Bad Salzungen zu knüpfen, ist nicht der Sache dienlich!

    Der Gesetzgeber (Thüringer Landtag) müsste, so er den Wartburgkreis auflöst, eine Rechtsnachfolgekörperschaft bestimmen, die dann an den zur Rede stehenden Vertrag gebunden wäre. Es schein gegenwärtig als sicher, dass Eisenach entweder in den bestehenden Wartburgkreis oder in einen Landkreis eingekreist wird, der mindestens bezüglich dieses Theatervertrages die Teilrechtsnachfolge haben wird.

    Wenn Eisenach eingekreist wird, trägt die Stadt dann mit ihrem Anteil an der Kreisumlage zu einem recht großen Teil am Finzierungsanteil des Landkreises am Theater bei.

    Folglich wird für die anderen Gemeinden, die Kreisumlage zahlen, dann die Mitfinanzierung des Eisenacher Theater günstiger.

    Sollte es zu einer Teilung des jetzigen Landkreises kommen, kann man sogar davon ausgehen, dass die Gemeinden aus dem Süden des heutigen Landkreises aus der Theaterfinanzierung heraus sein würden, und dafür andere Gemeinden, die bisher nicht zum Wartburgkreis gehörten, mit ihrer Kreisumlage für den neuen Kreis an der Theaterfinanzierung beteiligt würden.

    Ich glaube nicht, dass es den Kreistagsfraktionen von CDU/FDP und „Freien Wählern“ sich mit ihrer Argumetation um den Schutz der bislang nicht an der EisenacherTheaterfinanzierung beteiligten Gemeinden außerhalb des jetzigen Wartburgkreises bemühen.

    Es steht zu vermuten, dass die Verknüpfung von Gebietsreform und Theaterfinanzierung von den Initiatoren ausschließlich dem Ziel dient, Bad Salzungen als ewige Kreisstadt festzuzurren.

    Die Argumetation der Kreistagsfraktionen von CDU, FDP und Freien Wählern ist irreführend!

  • Phlegias

    Kann mir mal bitte jemand VERNÜNFIG erklären, warum BaSa Kreisstadt bleiben sollte? Ganz ehrlich?
    Schafft den Wartburgkreis ab, legt Gotha/Eisenach/Mühlhausen zusammen und nehmt Bad Langensalza als Kreisstadt – liegt nicht nur im Zentrum, die haben auch ganz offensichtlich Leute welche mit Geld umgehen können. Davon ist ja unsere hiesige CDU MEILENWEIT entfernt. Ist schon ziemlich arm was die Herrschaften hier alles so nicht geleistet haben. Ich war letztens in Bad Langensalza, letzte Woche in Bad Salzungen und bin heute mal wieder bewusst durch „mein“ Eisenach gelaufen…..
    ….. ganz ehrlich: BaSA als Kreisstadt ist ein Witz und was ESA aus sich seit der Wende gemacht hat ist…. äh….eher peinlich. Es gibt hier ernsthaft Leute die den Erhalt einer Kastanie neben einer Kirche fordern, die den Karlsplatz „umgestalten“ wollen und nur ein paar Meter weiter würde sich der Stadt“park“ über JEDE helfende Hand freuen….
    Und die ganze Diskussion über das Theater ist doch nur noch peinlich. So viel Dreistigkeit um die eigenen Pfründe zu bewahren….einfach nur traurig…

    trotzdem allen ein schönes Wochenende

    • Gärtner

      Wie nennt sich die Droge, welche in einem Ihrer getrunkenen Getränke ab dem 2. Absatz im Text war? Ist nicht eine Stadt für den Unterhalt der Ihr eigenen Anlagen zuständig? Dies ging doch (wenn auch nicht immer im richtigen Maß) in der Vergangenheit auch. Da hatte man weniger Maschinen….. Was machen Sie persönlich wenn der Rasen im Garten gemäht werden muss, fragen Sie bei der Stadtverwaltung, bei ihrem Nachbarn, der Diakonie…an? Die Verwaltung muss ihre Hausaufgaben machen, bestenfalls die Mitarbeiterzahl wieder anheben, wenn diese für die anfallenden Aufgaben benötigt werden. Und bitte keine Worte über Geld, ich kann es „nicht“ mehr hören. Der Bürger muss auch vernünftig wirtschaften!!! Und mal so ganz nebenbei, vor dem Rathauseingang stehen sich seit einigen Monaten äußerst aktive Menschen täglich die Füße platt, vielleicht möchten diese Menschen einfach mal ein bisschen für Ihren neuen Wohnort machen. Da könnte man eine Bürgerinitiative gründen und die Menschen bekommen Kontakt zu Ihren Mitmenschen und der Stadt! Was meint die Verwaltung hierzu? Die Organisation einer ersten Grundausstattung an Geräten würde ich kostenfrei für die Stadt übernehmen.

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