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Kunstfest in Wandelhalle

Drei junge Eisenacher waren die Initiatoren des Kunstfestes «euphorium». Dazu suchten sich Jan Filkorn, Oliver Schwerdt und Sebastian Waack die Wandelhalle aus. Damit sollte die Wandelhalle wieder mit Leben erfüllt werden. Und dies ist den drei Studenten, die ihr Abi am Elisabeth-Gymnasium machten, gelungen.
Thüringens Innenminister Christian Köckert war ebenso wie Oberbürgermeister Gerhard Schneider über diese bemerkenswerte Aktion erfreut. «Nur die Wandelhalle, umrahmt durch den idyllischen Karthausgarten, vermag Theater, Musik, Film sowie Literatur und bildende Kunst in einer Atmosphäre bezaubernder Architektur und Flora auf einzigartige Weise zu verbinden», so die drei Macher. Und dies ist ihnen gelungen.
Skulpturen wurden installiert, Fotos ausgestellt, unterschiedliche Gruppen spielten auf, Filme gezeigt. Natürlich wurde für das leibliche Wohl der vielen Gäste gesorgt.
Viele der Besucher waren seit langer Zeit wieder in der Wandelhalle. Erst durch die Aktionen wurden ihnen deutlich, was überhaupt in dieser arg vernachlässigten Einrichtung alles möglich sein kann.
Deshalb sollte schnellstmöglich das Konzept erarbeitet und umgesetzt werden. Die Wandelhalle schreit nach einer Nutzung.
Das «euphorium» für zeitgenössische Kunst wird es auch im Jahr 2001 geben. Mit dieser Aktion sind die drei jungen Leute und die die sie unterstützten sicherlich Anwärter für den Jugendkulturpreis der Wartburgstadt.

Rainer Beichler |

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